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Auf und ab: deine Corona-Gefühle?

Darf man eine Krise auch spannend und interessant finden?

Wie geht es Dir in den letzten Wochen? Bist du zuversichtlich, optimistisch, vielleicht sogar glücklich und gelassen? Oder fühlst du dich irgendwie leer und traurig?

Wir möchten unseren Optimismus für die Zukunft mit dir teilen. Die Herausforderungen sind schwer, aber auch ein gutes Training. Ein Training, um auf oft wechselnden (Lebens-)Umstände kreativ und flexibel zu reagieren. Ein Training für einen großen Geduldsmarathon. Und das kann für zukünftige Lebensphasen hilfreich sein. Wie du mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und Bedingungen umgehst, hängt natürlich auch von persönlichen (Lebens-)Erfahrungen ab. Und je nach Tagesform siehst du die Dinge unterschiedlich.

Positive wie negative Erlebnisse und Gefühle liegen oft sehr dicht nebeneinander oder folgen in sehr kurzen Abständen direkt aufeinander.

Da sich quasi die Situationen wöchentlich oder gar täglich ändern, fehlt vielen Menschen Planungsmöglichkeiten und damit Sicherheit durch Gewissheiten. Hierbei können Sorgen und Ängste entstehen, mit denen wir unterschiedlich umgehen. Wir alle brauchen – jetzt besonders – den Austausch und den sozialen realen Kontakt mit anderen. Wie sehr uns diese Begegnungen im Alltag bzw. im Job und in der Freizeit fehlen, wird vielen immer mehr bewusst.

 

Viele Menschen stellen sich diese wichtige Frage (und wir auch): Was können wir an guten und schönen Dingen beobachten in dieser Zeit?

Wie erlebst du diese besondere Zeit? In dieser Krise, in denen du kaum nach vorne planen kannst, vielleicht noch mit weiteren Einschränkungen zu rechnen ist, erleben viele Menschen die unterschiedlichen persönlichen Probleme mit stark wechselhaften Gefühlen.

Zunächst einmal sei gesagt, dass es vollkommen okay ist, wenn dich (nicht nur seit der Corona-Krise oder danach) Gedanken und Gefühle zeitweise überfordern. Andererseits kannst du beobachten, was dir besonders glücklich erscheint oder etwas, was du als besonders wertvoll ansehen kannst. Oft ist es genau das, was viele Menschen immer wieder erfahren können: nämlich das man gerade in schweren, scheinbar aussichtslosen Momenten „trotz allem“ einen Gewinn für das Leben empfinden kann. Das wir Dinge bemerken, die uns wichtig sind. Besonders jungen Leuten fällt es aber schwer, bei persönlichen Problemen, schwierigen Fragen oder in einer Krise auch eine Chance für eine positive Weiterentwicklung erkennen zu können. Deshalb nützt es wenig, alles „schön zu reden“ und negative Einflüsse zu unterdrücken. Austausch mit anderen Menschen, Achtsamkeit und Selbstbeobachtung sind jetzt gefragt. Und wir möchten auch die positiven Dinge aufzählen, die wir in der Coronakrise bei uns selbst, als auch bei anderen Menschen entdecken konnten.

 

Trotz allem glücklich?

Zugegeben, man muss schon entspannt genug sein, um in diesen Zeiten, gute Dinge wahrzunehmen. Andererseits können dich ja besonders die „glücklichen Beobachtungen“ etwas relaxter machen.

Was hast du in dieser Zeit bereits als besonders wertvoll empfunden? Vielleicht hast du ähnliche Gedanken oder Beobachtungen, die wir in der Sammlung im Freundes- und Kollegenkreis aufgenommen haben. Oft sind es die (scheinbar) kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen. Und meist sind es Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann.

  • Die allgemeine Ruhe, weniger Auto- und Flugzeuglärm
  • Die Hilfsbereitschaft und Solidarität
  • Erzwungener Abstand kann auch zu mehr Nähe führen
  • Die verrückten und kreativen Ideen, die Leute haben, weil sie mehr Zeit haben
  • Witzige Postings und Coronawitze
  • Begegnungen und soziale Kontakte (wieder mehr) wertschätzen
  • Über Glück nachdenken dürfen
  • Du gesund bist
  • Das wir digital dazulernen und Lösungen für flexibles Arbeiten finden
  • —– schreib´ in die Kommentare, wenn du zu den genannten Punkten etwas ergänzen oder erzählen kannst!

 

Alles negativ – alles schwarz?

Manchmal ist es schwer – einfach zu schwer. Alles kam so plötzlich und ist so ungewohnt. Freiheiten wurden eingeschränkt. Viele haben Sorgen und Ängste. Auch negative Elemente in diesen Zeiten dürfen wir beschreiben oder aussprechen. Was machst du mit negativen Gefühlen oder Sorgen?

Bist du gerade traurig? Liegen die Nerven blank? Was lässt dich Grübeln? Was machst du, wenn du wütend wirst? Fühlst du dich unglücklich, bist verzweifelt, bist „nur noch schlecht drauf“? Diese dunklen Gefühle sind – selbst in „normalen“ Zeiten – nicht immer einfach mitzuteilen oder (von dir oder von anderen) anzunehmen.

Jetzt, wo unsere sozialen Kontaktmöglichkeiten, weitgehend eingeschränkt sind, ist das oft noch schwerer. Und dennoch ist wichtig, dass du im Sinne eine „Seelenhygiene“, ein Ventil oder einen Weg findest, diese Gefühle erst einmal grundsätzlich zuzulassen. Wie kannst du diese gegebenenfalls selbst verändern und einordnen? Hier gilt es zu unterscheiden, ob dich die Gefühle längerfristig und wiederholt belasten oder du dich einfach mal bei jemanden „auskxxxxn“ musst und dich danach etwas leichter fühlst. Wenn du langfristig keine Besserung deiner Gefühls- und Lebenslage erkennen kannst, nimm bitte Kontakt zu Experten (Berater, Coaches, Psychologen, Seelsorger) auf oder frage Freunde oder Familie, ob sie dich auf der Suche nach entsprechender professioneller Hilfe unterstützen können.

Die verschiedenen Angebote von Profis, die mit dir schwierige Fragen klären können oder mit denen du Lösungen für ein leichteres Leben kennen lernen kannst, nehmen übrigens zahlreiche erfolgreiche Leute in Anspruch. Oftmals hilft es, dass jemand „von außen“ mit geschultem Blick persönliche Situationen neutraler und unbefangen ordnen kann. Dieser Support wird immer populärer und macht Sinn, wenn dir etwas längerfristig „auf der Seele brennt“ und du jemanden (unabhängig deiner Freunde, Familie oder Kollegen) brauchst, der deine Lage versteht und gegebenenfalls positiv mit dir gemeinsam verändern kann.
Ganz gleich, ob du gerade deine Freunde vermisst, ob du gerade verliebt bist (und ihr euch nicht treffen könnt), du stinkwütend auf die allgemeinen Umstände bist und eigentlich keine passenden Worte dafür findest. Egal, ob du am liebsten alles hinschmeißen würdest. Egal, ob du am liebsten morgen einfach nicht mehr aufstehen willst.

Besonders dann, wenn du von Gedanken oder Gefühlen eingeklammert wirst, die dir das Leben schwer machen: teile dich mit, sprich mit Freunden, Kollegen oder Partnern darüber. Sag und zeige ihnen, dass du sie vielleicht ein bisschen mit deinen Gefühlen nerven könntest, dass du dich aber unbedingt „freiquatschen“ musst. Wenn du bemerkst, das du aus dem „Grübelzirkel“ nicht so einfach rauskommst oder dich mit „deinen Gefühlen andauernd im Kreis drehst“ – dann kannst du Leute (Berater, Coaches, Psychologen, Seelsorger) finden, die sich besonders gut mit diesen Fragen auskennen und dir Wege zeigen können, wie es dir bald wieder besser gehen kann oder du einen positiveren Lifestyle erleben kannst.

„Dass wir uns ´trotz allem´ in dieser Zeit über Dinge freuen können, bedeutet großes Glück.“

 

In diesem Sinne – bleibt gesund und munter,

Euer Steve

 

Bildquelle: unsplash.com
SteveSchaefer

SteveSchaefer

Schon seit früher Jugend stellt Steve Informationen, Statements und Meinungen in Schrift und Bild zusammen. Geboren 1974 an der ostfriesischen Küste liebt er den Weitblick über den üblichen Horizont hinaus und freut sich, wenn seine Publikationen informieren, inspirieren, gern auch zum Schmunzeln bringen. Steve ist happy, wenn Inhalte wirklich bewegen oder die Mitwirkenden der Story ins passende Spotlight gesetzt werden. Ganz besonders liegt ihm daran, junge oder junggebliebene Leute mit "nachwachsenden Infos" zu unterhalten und für die Zukunft zu motivieren!

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