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Das große Gähnen: Was tun bei Frühjahrsmüdigkeit?

Warum sind wir eigentlich frühjahrsmüde?

Eigentlich sollte man doch meinen, dass wir in den Wintermonaten den meisten Schlafbedarf haben. Schließlich heißt es ja nicht umsonst „Winterschlaf.“ Tatsächlich aber bereitet uns das Frühjahr Schwierigkeiten.

Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Produktion vom körpereigenen Hormon Serotonin angeregt, welches als Stimmungsaufheller dient. Gleichzeitig wird jedoch das Hormon Melatonin stark ausgeschüttet, das gewissermaßen für unseren Schlaf zuständig ist. Diese beiden Hormone wirken im Wechselspiel aufeinander ein und machen unseren Körper träge und müde. Wir fühlen uns abgeschlagen, sind gereizt und haben mitunter sogar Kreislaufprobleme.

Der Körper braucht etwa vier Wochen, bis er sich an die Frühjahrstemperaturen gewöhnt hat.

Fit ins Frühjahr starten


Was bringt uns wieder auf Touren?

• Bewegung an der frischen Luft kurbelt den Hormonhaushalt an. Es muss ja nicht direkt der Marathon sein. Leichtes Joggen, längere Spaziergänge oder Radtouren sind völlig ausreichend.

• Wechselduschen: Ja- auch wenn die Vorstellung nicht gerade Glücksgefühle in Euch auslöst, überwindet Euch ruhig mal! Das härtet das Immunsystem ab und erfrischt Euch für den ganzen Tag.

• Vitamine: Während der frühjahrsbedingten Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als sonst. Daher ist eine ausgewogenen Ernährung nun besonders wichtig. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Eiweiß und Hülsenfrüchte sind die optimale Wahl. Wichtig: Besser mehrere kleine Portionen essen, als wenige große.

• Kreislauf aktivieren: Raus mit Euch in die Sonne! Den ganzen Tag lang im Büro sitzen ist für unseren Körper eine Tortur. Nutzt die Pausen am besten, um etwas Sonne und frische Luft zu tanken. Eine Runde um den Block und Ihr fühlt Euch direkt fitter.

• Trinken: Wer täglich 1,5 bis zwei Liter trinkt, unterstützt den Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit, erklärt Antje Gahl, Expertin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

• Powernapping! Wenn Ihr es einrichten könnt, legt Euch zwischendurch 30 Minuten schlafen. Das reicht oft schon aus, um genügend Energie zu sammeln. Aber Vorsicht: Wenn Ihr zu lange schlaft, schüttet der Körper wieder Melatonin aus und macht Euch nur noch müder! Das kennt Ihr sicher – man wacht auf und ist völlig gerädert und durcheinander. Welcher Tag war doch gleich? Morgens? Abends? Nein, das ist eher kontraproduktiv. Also die 30 Minuten nicht überziehen!

Frühjahrsmüdigkeit

Ein schönes Frühjahr wünscht Euch das Team von autoberufe-blog.de

Fotos: depositphotos.com

2 Comments

  1. Anna sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Körper mit der Dunklen Jahreszeit nicht zurecht kommt. Ich brauche viel Sonne aus der Haut, sonst bekommt ich schlechte Laune. Ich habe es eine Zeit lang mit einer Tageslichtlampe probiert, allerdings hat das nicht geholfen. Seitdem mache ich kurz nach Weihnachten oder im November einen Urlaub in sonnigere Gebiete. Das kalorienhaltige Essen aus dem Dezember drückt im Januar ebenfalls die Stimmung. Ich versuche zu Jahresstart immer ohne SÜßes und möglichst Fleischarm zu kochen… damit purzeln die Pfunde und man fühlt sich fit. Liebe Grüße, anna!

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