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Der Beruf des Fahrzeuglackierers

Gestalten, Lackieren und Reparieren!

Damit ein Auto lange hält und schön gepflegt aussieht, ist eine intakte Lackierung wichtig. Das ist der Job des Fahrzeuglackierers. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die farbliche Gestaltung sowie die Oberflächenkonservierung von Fahrzeugen.

Fahrzeuglackierer_klein

Was sind meine Aufgaben?

Als Fahrzeuglackierer beschichtest und gestaltest Du Fahrzeuge, Aufbauten und Spezialeinrichtungen mit Lacken, Beschriftungen, Design- oder Effektlackierungen.

Du schützt die Oberflächen durch entsprechende Konservierungsmaßnahmen oder setzt sie instand. Dafür begutachtest Du zunächst Art und Ausmaß der Karosserie- und Lackschäden, beurteilst den Umfang der erforderlichen Reparaturmaßnahmen und bereitest die Untergründe für die neue Beschichtung vor. Diese wird dann mit Spritzgeräten und -pistolen, manchmal auch mit Pinsel oder Rolle, aufgetragen.

Darüber hinaus montierst und demontierst Du Bauteile, versiegelst Hohlräume und konservierst Oberflächen mit Pflegemitteln wie Hochglanzpolituren und Hartwachs. Du misst und prüfst die Funktion elektrischer, elektronischer, pneumatischer und hydraulischer Bauteile bzw. Systeme. Kundenberatung und Kommunikation gehören natürlich auch zu Deiner Arbeit.

Ausbildung Autoberufe

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Hauptschüler, Realschüler oder Abiturienten treffen mit diesem Beruf eine gute Wahl. Interesse an Kraftfahrzeugen sowie Freude an Farben sind ebenfalls nützlich. Weiter benötigst Du handwerkliches Geschick und ein physikalisch-technisches Verständnis. Sorgfalt und eine gute Augen-Hand-Koordination sind von Vorteil.

Worauf kommt es noch an?

– Sorgfalt (z.B. beim Reinigen, Spachteln und Schleifen des Fahrzeuguntergrunds)

– Geschicklichkeit

– Genauigkeit (z.B. Erkennen von Unregelmäßigkeiten am Untergrund) – Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwerfen und Aufbringen von Zier- oder Werbelackierungen im Airbrush-Verfahren)

In diesen Schulfächern solltest Du gut sein:

  • – Mathematik (z.B. für die Berechnung von Flächen, Volumina, Mischungsverhältnissen, Lösungsmitteln, Farbenmengen)
  • – Werken/Technik (z.B. bei der Montage und Demontage von Fahrzeugbauteilen)
  • – Chemie (z.B. für das Kennen des chemischen Verhaltens von Trägermaterialien)

Na, findest Du Dich hier wieder? Prima! Dann ist der Job ja vielleicht genau das Richtige für Dich!

Wie kann ich diesen Beruf erlernen?

Im Rahmen einer 3-jährigen dualen Ausbildung. Schau Dich hierzu mal in unserer Azubibörse um: http://www.autoberufe.de/azubiboerse

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

  • Fahrzeuglackiermeister
  • Techniker Fachrichtung Farb- und Lacktechnik
  • Fach- und Betriebswirt

Ausbildung zum Fahrzeuglackierer

Was verdiene ich in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütung richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages.

Die folgenden Angaben dienen lediglich der Orientierung.

  • 1. Ausbildungsjahr: €  532 bis €  599
  • 2. Ausbildungsjahr: €  565 bis €  644
  • 3. Ausbildungsjahr: €  642 bis €  735

Quelle: berufenet.arbeitsagentur.de

Zum Schluss erzählt Dir Heiko noch ein bisschen etwas über seinen Beruf! Viel Spaß mit dem Videoclip!

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