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Der ultimative Stress-Ratgeber

Er kommt überall vor, ist klein und fies oder groß und noch fieser: der Stress. Und gerade in der Ausbildung wirst du mit vielen neuen Aufgaben und Reizen konfrontiert, die dich schnell ans Limit bringen können. Und dann ist guter Rat teuer. Zu Glück sind wir absolut kostenlos! Hier ist dein ultimativer Stress-Ratgeber!

 

Was ist eigentlich Stress?

Es sagt sich so leicht dahin, dass man gestresst ist – aber was ist das eigentlich? Also: Als Stress bezeichnet man die Reaktion deines Körpers und deines Kopfes auf die von dir wahrgenommene Belastung. Und genau das ist eigentlich etwas Gutes, denn diese Reaktionen helfen dir, dich an deine Umwelt anzupassen. Dein Körper fährt dann den Stoffwechsel hoch und produziert auch bestimmte Hormone, die dir helfen, aufgeweckt und aufnahmefähig zu sein. Im Stress ist dein Körper im sogenannten Fight-or-Flight-Modus – also die Bereitschaft für Kampf oder Flucht. Das ist eine tief einprogrammierte Software, die dir hilft, nicht vom Löwen gefressen zu werden. Das war mal sehr wichtig – und ist es im übertragenen Sinne immer noch.

Wie kommt es zum Stress?

Richtig unangenehm wird es mit dem Stress erst, wenn er nicht mehr aufhört. Denn dann ist dein Körper auf Daueralarm – du kannst nicht mehr entspannen und deine Batterien aufladen. Oft führt auch eins zu anderen und die Problemquellen laden sich gegenseitig auf. Das nennt man dann einen Teufelskreis. Übrigens: Auch das ständige Kommunizieren und die Verfügbarkeit mit dem Smartphone führt zu Stress – und zwar unterbewusst. Fast alle Botschaften, Nachrichten und Videos, die du auf sozialen Netzwerken siehst, sind emotional aufgeladen. Dein Hirn ist also die ganze Zeit damit beschäftigt wütend, lustig und traurig zu sein. Wütend, lustig, traurig, wütend lustig, traurig…. das kann ganz schön schlauchen – ohne dass du es merkst.

Ursachen von Stress

• Zu viele Termine und Aufgaben
• Dauernde Sorgen
• Zu hohe Ansprüche
• Familiäre Verpflichtungen oder Beziehungsstress
• Belastende Konflikte und Streits

Was kannst du gegen Stress tun?

Das Dumme am Stress ist, dass er auf Dauer nicht gut für deinen Körper ist. Und für deinen Kopf. Und für so ziemlich alles in deinem Umfeld. Es ist also wichtig, einen Plan in der Hinterhand zu haben. Und dieser Plan ist eigentlich ganz logisch – wie alle guten Sachen: Denn entweder liegt die Ursache bei dir oder an deiner Umwelt. Und genauso gehst du bei der Stressbekämpfung vor.


Das kannst du bei dir ändern:

• Nimm dir Zeit für dich und schaff dir bewusst Ruhemomente!
• Integriere Entspannungsübungen in den eigenen Alltag!
• Treib regelmäßig Sport!
• Setz dir realistische Ziele!

Wenn du diese Punkte beachtest, wirst du merken, dass du entspannter durch den Alltag gehst. Der Sport hilft dir zum Beispiel Stresshormone abzubauen und Glückshormone wie Dopamin freizusetzen. Außerdem ist es deine persönliche Pause vom Alltag. Auch Progressive Muskelrelaxation (PMR), Autogenes Training, Achtsamkeit, Meditation und Yoga sind wichtige Werkzeuge, mit denen du übermäßigem Stress gezielt vorbeugst. Streif einfach mal durch Google und lass dich inspirieren. Dabei musst du dich gar nicht für mehrere Stunden zurückziehen – auch Kurzübungen sind sehr hilfreich. Übrigens: Auch deine Krankenkasse bietet garantiert Kostenerstattung für Stressbewältigungskurse an. Ruf da einfach mal an und suche im Netz danach.

Das kannst du an deiner Umwelt ändern:

Selbst, wenn du dich mit den richtigen Übungen gut wieder runterbringst, kann dir die Umwelt einen Strich durch die Rechnung machen. Aber auch hier hilft die richtige Denkweise – denn du schaffst dir deine Welt mit deinen Gedanken! Wenn dir etwas nicht guttut, dann versuche es zu ändern! Oder wie heißt es bei den Klingonen: Wenn du ein Problem nicht lösen kannst, dann löse dich von dem Problem. Sprich Probleme und Konflikte offen an – nur so kannst du sie bewältigen. Versuche einfach ganz gezielt herauszufinden, wie du zukünftig die Berührungspunkte mit potenziellen Stressquellen verminderst oder diese ganz unterbindest. Und sei dabei bloß nicht ungeduldig. Wenn du deine Wahrnehmung darauf trainierst, wirst du ganz sicher bald eine Veränderung feststellen. Versprochen!

Zum Abschluss noch eine alte japanische Technik, mit der du in nur 5 Minuten deinen Stress in den Griff kriegst. Probiere es einfach mal aus!

Bleibt gesund und macht euch locker!

Euer Daniel

 

Bildquelle: https://unsplash.com/@villxsmil
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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