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Die Weiterbildung zum Betriebswirt: Ein Gastbericht!

Hallo, ich bin Christian!

Ich mache an der BFC in Northeim eine Weiterbildung zum Betriebswirt im KFZ-Gewerbe. Darüber möchte ich euch ein wenig erzählen.

Was ist das und was lernt man da? BFC heißt „Be Fit for Car business“ und die sieht sich als die Kaderschmiede im KFZ-Gewerbe und bildet jährlich 100-150 Führungskräfte für die KFZ Branche aus.

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Der größte Vorteil an der BFC ist, dass der ganze Unterrichtsstoff sehr sehr nah an der Praxis angelehnt ist und dass die Weiterbildung nur elf Monate dauert. Diese kurze Zeit ist aufgeteilt in zwei Semestern, in denen man am Ende beider Semester jeweils eine Klausur schreibt: BWL, Rechnungswesen, Wirtschafts-, Arbeitsrecht, Steuerlehre/Controlling, VWL, EDV, Marketing und KUF. KUF heißt bei uns KFZ Unternehmensführung. In KUF hält uns immer ein externer Dozent aus der Wirtschaft einen Vortrag, näher an der Praxis geht nicht mehr!

Welche Vorträge wir dabei wählen, bleibt uns überlassen. Wir haben die Möglichkeit uns für eine von den vier Vertiefungsrichtungen Studium Generale, Sales Performance, After Sales Performance oder  Back-Office-Performance zu entscheiden. Passend zu unserer Wahl entscheiden wir dann, welche der KUF-Vorträge wir belegen möchten.

Autoberufe

Das Jahr beginnt für die BFC Studenten immer Anfang August und Ende Juni ist bereits alles vorbei. Dadurch „verliert“ man nicht so viel Zeit wie andere mit einem reinen Hochschulstudium und man hat den Vorteil der Praxisnähe. Wer gar keine Zeit verlieren möchte, hat seit diesem Jahr auch die Möglichkeit eines Fernstudiums. Dabei erwirbt man einen Abschluss als Automobil-Ökonom/-in und kann sich seine Studienzeit während der zwei Jahre dauernden Weiterbildung selber einteilen (weitere Infos zum Fernstudium unter: http://www.bfc.de/studienplan/automobil-okonom/)   Hierbei kann man seinen Beruf ganz normal ausüben und nach Feierabend lernen. Die Fernstudenten müssen auch nur ein paar Tage zu den Klausuren anwesend sein.

Elf Monate sind eine kurze Zeit, in der man sehr viel Input bekommt und sich auch öfters mal bis abends hinsetzen muss. Dafür macht es wirklich Spaß und man hat beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, was sich immer bereits im Januar auf unserer Jobmesse bemerkbar macht: Viele Unternehmen (KFZ-Händler, Hersteller, Banken, Zulieferer…) kommen uns für drei Tage besuchen, stellen sich vor und bieten bereits Jobs an. Das Studium ist übrigens über Meister Bafög finanzierbar. (www.meister-bafoeg.info)

Weiterbildung

Wenn ich euer Interesse geweckt habe, informiert euch
unter: www.bfc.de oder schreibt mich an, ich helfe gerne weiter!

Bis dahin,
Christian

2 Comments

  1. Annalein sagt:

    Ich finde das eine super Idee! In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich neulich einen Artikel über die Bafög-Vergabe an Auszubildene gelesen habe. Auslöser ist gewesen, dass vielen Gesellen die finanziellen Mitteln für den Meister fehlen und ein Institut mal hochgerechnet hat, was es für einen Nutzen bringen würde, wenn das Studienbafög auch auf andere Berufe ausgeweitet wird. Was denkt ihr darüber? LG. Anna

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