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Digital Natives | Generation Internet | GenerationY

“Eines Tages, Baby, werden wir alt sein. Oh Baby, werden wir alt sein. Und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.“ (J. Engelmann)

Jede Generation hat ihren Namen, ihre eigenen Wertevorstellungen und Ansprüche an sich selber. Heute hört man oft aus der Generation 50+: „Die Kids von heute hängen ständig am Smartphone oder an der Konsole, können sich nicht konzentrieren, kennen kein „Draußen“ mehr, und wenn, dann nur als Weg zur nächsten Party. Facebook, Tinder, Instagram, Twitter: Alles wichtiger als echte Freundschaften.“

Früher hieß mein soziales Netzwerk „Draußen!“

Aber gehört das „Anders sein“ nicht auch zum Fortschritt dazu? Ist nicht jede Generation ein bisschen „anders?!“

Sehen wir doch mal genauer hin! Klar, dass die meisten von Euch viel Zeit am Handy oder im Internet verbringen. Aber die Zeiten haben sich nun mal geändert, und diese Dinge, die es früher tatsächlich einfach nicht gab, sind heute kaum noch wegzudenken.

Früher musste man zum Plattenladen seines Vertrauens gehen und dem armen Verkäufer die Lieder vorsingen, die man im Radio/ Fernsehen gehört hatte. Das hat manchmal sogar auch funktioniert. Oft aber wohl eher nicht, und wie peinlich das war, könnt Ihr Euch sicher denken!

Heute gibt es Shazam. Zum Glück für den Musikladenmitarbeiter!

Die Zeiten haben sich verändert. Das weiß nicht nur die Omi, das wissen auch diejenigen, die erst die 30 überschritten haben und noch das Leben vor dem Internet etc. kennen gelernt haben.

Was aber macht Eure Generation aus? Was ist Euch wichtig?
Eine neue Studie enthüllte jetzt, dass die traditionellen Werte wie Familie und Kinder, Wunsch nach Fürsorge, eine „sanfte“ Karriere und die „Work-Life-Balance“ wieder ganz hoch im Kurs stehen. Darüber hinaus seien Jugendliche von heute sehr leistungsbereit. Traditionelle und moderne Werte, die Euch auszeichnen.

Die immer schneller arbeitende Gesellschaft, der Leistungs- und Termindruck kann teilweise auch ganz schön belastend sein. Jugendliche stehen unter starkem Druck. Sie nehmen oft wahr, dass der Wert eines Menschen in erster Linie an seiner Leistungsfähigkeit gemessen wird. Man darf keine Fehler machen, muss immer Leistung bringen und muss rechtzeitig den „richtigen (sprich leistungsorientierten) Weg“ einschlagen. So die Meinung vieler.

Leider ist es auch oftmals so, dass Schulabgänger, die mit ihren Noten nicht zufrieden sind, sich keine Hoffnung auf dem Arbeitsmarkt ausmalen, und es daher gar nicht erst versuchen.

Dabei ist es durch den demografischen Wandel (http://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel_in_Deutschland) aber eher so, dass es bald zu einem Fachkräftemangel kommen wird. Daher suchen die Betriebe jetzt schon händeringend nach guten Azubis.

Hier also der Aufruf an Euch, solltet Ihr noch nicht wissen, wie Euer Weg aussehen soll: Auch wenn Ihr keinen 2er-Durchschnitt haben solltet, bewerbt Euch! Zeigt Initiative! Die Betriebe schauen nicht ausschließlich auf die Schulnoten. Vielmehr geht es auch um Engagement, Motivation und Talente. Ein Talent zeigt sich nicht immer in einer Schulnote, aber dafür in einem Betriebspraktikum! Informiert Euch über den Betrieb, für den Ihr Euch interessiert, und fertigt eine tolle Bewerbung an. Tipps dazu findet Ihr hier: http://www.autoberufe.de/schueler/bewerbung.html

Und solltet ihr kurz vor Eurem Abschluss stehen: Strengt Euch noch mal richtig an! Auch wenn Schulnoten nicht alles sind, verhelfen sie Euch natürlich zu einem guten Einstieg. Macht was draus. Ihr könnt alles sein, wenn Ihr es nur wollt, denn Euch stehen alle Türen offen.

Passend dazu die Worte von Julia Engelmann:
Lasst uns möglichst viele Fehler machen, und möglichst viel aus ihnen lernen. Lasst uns jetzt schon Gutes sähen, dass wir später Gutes ernten. Lasst uns alles tun, weil wir können – und nicht müssen. Weil jetzt sind wir jung und lebendig, und das soll ruhig jeder wissen, und – unsere Zeit die geht vorbei, das wird sowieso passier’n, und bis dahin sind wir frei und es gibt nichts zu verlier’n.

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