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Facebook: Chef +1?!

Mit dem Chef befreundet – wie verhalte ich mich richtig auf Facebook & Co.?

Der Moment, in dem Dein Chef Dir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook schickt ist wahrscheinlich ungefähr gleichzusetzen mit dem Moment, in dem Deine Mutter Dir eine Anfrage geschickt hat. Hektische Flecken im Gesicht, Schnappatmung, die Erinnerung an die letzten Partyfotos. Was ist zu tun?

 

Facebook_Chef

 

Als Erstes solltest Du Dir überlegen, wie intim Dein Facebook-Account ist. Postest Du viele private Dinge? Urlaubsbilder, Partyfotos, „Keine Lust zum Arbeiten heute“? Das alles sind Informationen, die Dein Chef nicht unbedingt sehen sollte. Du hast nun 3 Möglichkeiten:

1. Du lehnst die Anfrage freundlich, aber bestimmt ab und erklärst ihm – am besten persönlich – dass Du Berufliches und Privates gerne trennst und verweist ihn auf Deinen, eventuell vorhandenen, Xing-Account.

2. Du nimmst die Anfrage an, erstellst aber vorher sogenannte Freundeslisten, in denen Du einstufen kannst, wer was sehen darf. Du kannst dann zum Beispiel eine Liste „Job“ und eine Liste „Privat“ einrichten. Im jeweiligen Post suchst Du dann die Gruppe aus, die Du ansprechen möchtest, bzw. die das nicht unbedingt lesen muss.

3. Du hast ein freundschaftliches Verhältnis zu Deinem Chef, oder aber Dein Profil ist problemlos vorzeigbar, so dass Eurer Freundschaft auf Facebook nichts im Wege steht.
Unabhängig davon, ob Du mit dem Chef oder Kollegen in den sozialen Netzwerken befreundet bist, ist es wichtig, gewisse Regen einzuhalten.

Du hast zu Beginn Deiner Ausbildung wahrscheinlich eine sogenannte Datenschutzerklärung unterschrieben, richtig? In dieser wird Deine Verschwiegenheit und Deine Loyalität dem Betrieb gegenüber festgehalten. Das ist ganz besonders auch im Zeitalter des Web 2.0 von Bedeutung. Als Azubi durchläufst Du viele Abteilungen in Deinem Betrieb und erhältst somit einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen. Umso wichtiger ist es, dass Du auf Facebook und Co. weder personenbezogene Daten, wie zum Beispiel das Gehalt eines Kollegen oder des Ausbilders postest, noch irgendwelche technischen, innovativen Inhalte. Spezielles Know-how, Geschäftsgeheimnisse und der Entwicklungsstand bei neuen Produkten sind natürlich ebenfalls tabu. Um sicher zu gehen, was erlaubt ist und was nicht, kannst Du das Thema aber auch noch einmal mit Deinem Betrieb besprechen. Oft gibt es auch sogenannte „Social Media Guidelines“, in denen das Verhalten auf Facebook, etc. näher beschrieben wird.

Der nachfolgende Artikel erklärt Dir noch mal ganz genau, wie Du Deine Privatsphäre auf Facebook schützen kannst, wie Du die Freundschaftslisten einrichten kannst und was rechtlich in Ordnung ist und wo Du aufpassen musst (z.B. Urheberrecht bei Fotos, etc.)

http://www.klicksafe.de/facebook/

Wie Du einstellen kannst, dass man Dein Profil nicht bei Google finden kann, oder dass andere Deine Pinnwand nutzen können, kannst Du hier nachlesen:

http://www.myself.de/psychologie-wissen/psychologie-im-alltag/internet-der-facebook-knigge/internet-die-grundsaetze

 

 

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