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Fahren wie ein Profi: Wie sicher bist du am Steuer?

Als Kfzetti steht dein Auto im Mittelpunkt deines Arbeitslebens. Aber wie sicher bist du auf Gefahrensituationen im Straßenverkehr vorbereitet? Hast du die Pferdchen deines Untersatzes auch im Regen oder bei einer plötzlichen Vollbremsung im Griff? Ein Fahrsicherheitstraining verschafft dir hierbei genau die richtigen Tricks und Kniffe – und ist längst nicht so dröge, wie du vielleicht meinst. Wo kann man sonst durch Kurven schlittern, Vollbremsungen hinlegen und ganz bewusst im Grenzbereich fahren?

Das Geheimnis der Fahrphysik

Auch wenn du dich sehr sicher hinter dem Lenkrad fühlst – im Bereich der Fahrphysik gibt es Dinge, von denen du sicher noch nie gehört hast. Oder kennst du die genauen fahrphysikalischen Vorgänge, die sich zum Beispiel beim Unter- oder Übersteuern abspielen? Oder was mit dem Reifen bei einer Vollbremsung passiert? Du bist zwar in der glücklichen Position ein ABS von einen ESP unterscheiden zu können, aber ein bisschen Notfalltraining hat noch niemandem geschadet. In diesem Sinne: Ganz gleich, ob alter Hase oder Neuling – ein Fahrsicherheitstraining macht immer Sinn. Und das fängt übrigens schon bei der richtigen Sitzposition an – denn die ist bei den meisten Fahrern und insbesondere bei den „sportlichen“, eher lässig als richtig. Dabei kann man mit dem richtigen Abstand zum Lenkrad schon viel Unheil verhindern.

Mehr Einsichten gibt es übrigens hier – vom Meister Christian Menzel höchstpersönlich:

Wo kann ich Fahrsicherheit lernen und was kostet der Spaß?

Fahrsicherheitstrainings werden für viele Fahrzeugarten angeboten und die Trainingsbestandteile sind jeweils auf die Fahrzeugart zugeschnitten. Vom Pkw über das Motorrad bis zum Transporter und Lastwagen ist alles dabei. Anbieter sind zumeist Autoclubs wie ADAC und AvD oder die Deutsche Verkehrswacht und der TÜV. Hier lernst du auch in deinem eigenen Auto und der Preis bewegt sich zwischen 100 bis 150 Euro. Etwas teurer sind die Angebote der Autohersteller – dafür wird dir hier meistens ein Auto für den Kurs gestellt. Das ist zwar nicht so sinnvoll wie das Lernen in eigenen Wagen, dafür aber spannender. Übrigens: Falls du viel beruflich unterwegs bist, lohnt sich eine Anfrage bei deiner Berufsgenossenschaft. Hier zahlen einige einen Zuschuss zum Fahrsicherheitstraining oder übernehmen die Kosten sogar komplett. Fragt doch mal in deinem Ausbildungsbetrieb, ob sich jemand danach erkundigen kann. Es lohnt sich! Und vielleicht wird daraus ein netter Tag mit deinen Kollegen.

Was lerne ich bei einem Fahrsicherheitstraining?

Die meisten Kurse sind auf bestimmte Zielgruppen und Fahrzeugarten zugeschnitten und dementsprechend sind auch die Inhalte zusammengestellt. Generell werden aber folgende Inhalte vermittelt und geübt:

• Übungen zum Bremsweg des Autos
• Vollbremsungen und der Büffeltritt
• Brems- und Ausweichmanöver vor einer Wasserwand
• Lenkwinkel und das sogenannte Lenkradreißen
• Kreisbahnfahrten mit provoziertem Unter- und Übersteuern
• Slalom- und Kurvenfahrten mit Blickschulung
• Simulation eines ausbrechenden Hecks
• Überfahren der Dynamikplatte/Schleuderplatte und anschließendes Abfangen
• Rückwärtsfahren um Hindernisse

In diesem Sinne: Die kalte, nasse und dunkle Jahreszeit steht vor der Tür! Vielleicht ist es die beste Entscheidung des Tages, wenn du dich noch heute für einen Kurs anmeldest. Übrigens – früher hat man noch mehr oder weniger sinnvolle Sicherheitstipps im Fernsehen gezeigt. Heute zum Glück in vielen Fällen überholt und unfreiwillig komisch. Aber ungemein legendär. Vielleicht was für deine nächste Pause:

Bleibt gesund!

Euer Daniel

 

Bildquelle: by Håkon Sataøen on Unsplash
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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