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Filmautos zum Verlieben: Das sind die wahren Leinwandstars!

Lange bevor du selbst am Steuer sitzen darfst, lernst du deine zukünftigen Traumautos auf dem Bildschirm oder der Kinoleinwand kennen. Nicht selten wird hierbei auch der Grundstein für eine Karriere als Kfzetti gelegt. Das ist schon so, seit die ersten Autos in Kinofilmen Furore machten. Damit diese Legenden nicht in Vergessenheit geraten und du im Zweifelsfall mitreden kannst, gibt’s hier den Einführungskurs. Anschnallen und los geht’s!

 

Der James Bond Klassiker: Aston Martin DB 5

James Bond ist ohne seinen Aston Martin DB 5 eigentlich gar nicht denkbar. Seit „Goldfinger“ verkörpert der Sportwagen den Stil und die Eleganz des englischen Geheimagenten in unvergleichbarer Weise. Dabei war der Aston Martin DB5 eine überarbeitete Version des Vorgängertyps DB4. Das Kürzel DB steht übrigens für David Brown, den langjährigen Eigentümer von Aston Martin. Die Leistungswerte dieses Supersportwagen der 60er Jahre sind nach heutigen Maßstäben eher mittelmäßig: 4 Liter Hubraum und das ZF-Fünfganggetriebe leisten im Basismotor mit drei SU-Gleichdruckvergasern gerade einmal 210 kW (286 PS). Damit liegt er deutlich hinter dem aktuellen Golf GTI – sieht aber besser aus. An der Eisdiele und bei der Gangsterjagd auch.

Und hier lernt Bond seinen Dienstwagen kennen:

Die legendäre Zeitmaschine: DeLorean DMC-12

Wenn man schon eine Zeitmaschine baut, warum dann nicht mit Stil? So scharfsinnig fasst es Doc Brown in „Zurück in die Zukunft“ zusammen. Und tatsächlich: Stil ist einer der ganz wenigen Vorteile, dieses kuriosen Fahrzeugs, das es ohne den Film wohl kaum zur Legende gebracht hätte. Als ambitioniertes Projekt des ehemaligen General Motors Managers John DeLorean, war das Auto aber zumindest gedanklich seiner Zeit weit voraus, denn er wollte nach eigener Aussage ein „ethisches“ Auto bauen – sicher, langlebig und nachhaltig. Herausgekommen ist ein attraktives Coupé mit Flügeltüren, einer enttäuschenden schlechten Motorisierung und so einigen technischen Mängeln. Besonders die schweren Flügeltüren waren rückblickend keine sehr gute Idee, da sie viel zu schwer waren. Der V6 leistet bescheidene 132 PS und gönnt sich dabei 14,3 l Super. Also wenig nachhaltig. Deshalb war dann auch 1982 schon wieder Schluss mit der Produktion. Dennoch: Durch den Film ist der Wagen zur Legende geworden und noch heute gibt gut erhaltene Exemplare von Liebhabern zu erwerben. Allerdings ohne den Flux-Kompensator.

Hier ein Umbau mit Zeitmaschine:

 

Die Steigerung von Super: Toyota Supra Mk 4

Einer der neuesten Filmauto-Legenden ist sicherlich der Toyota Supra Mk 4, den Paul Walker im ersten „Fast ´n & Furious“-Film fuhr. Besonders legendär ist dabei die berühmte Ampel-Szene, mit Paul Walker in der Rolle des Brian O’Conner gegen Vin Diesel alias Dominic „Dom“ Toretto in seinem schwarzen 67er Dodge Charger. Unter der Haube des Filmautos sitzt dabei nur der „zahme“ 2JZ-GE-Motor mit 220 PS. Um als Stuntauto eingesetzt werden zu können, baute Filmauto-Spezialist Eddie Paul ein stärkeres Fahrwerk und einen Überrollkäfig ein. Der Innenraum wurde leergeräumt und im Kofferraum eine funktionslose Lachgas-Einspritzung eingebaut. Das Äußere unterstreichen ein Bomex-Bodykit, ein Heckflügel des Tuners APR und Fünfspeichen-Räder von Dazz.

Hier nochmal zum Genießen:

 

Die Datenbank für Experten

Falls du dich auch öfter fragst, welchen Wagen du in einem Film oder einer Fernsehserie gesehen hast, gibt es eine ziemlich praktische Datenbank für dich: www.imcdb.org

Hier ist ziemlich jedes Auto aufgeführt, dass jemals auf der Leinwand oder einem Bildschirm zu sehen war. Klick mal rein und schau dich um!

Und nicht vergessen: Lass uns einen Kommentar da, wenn dir die Auswahl gefallen hat!

Euer Daniel

 

Bildquelle: https://unsplash.com/@imnoom
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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