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Freunde fürs Leben? Das Ende der Schulzeit!

Wie man es schafft, befreundet zu bleiben!

Gemeinsam lernen, über Lehrer lästern, sich in Panikmomenten gegenseitig stützen und aufbauen – Schule schafft Freundschaft und wenn man einige Dinge beachtet, kann diese sogar ein Leben lang halten. Denn nichts schweißt mehr zusammen, als gemeinsam durchlebte Liebeskummerphasen, die Jugendsünden des Anderen in- und auswendig zu kennen, peinliche Momente zusammen erlebt zu haben und gemeinsam aufgewachsen zu sein. So viel Zeit wie in der Schule verbringt man mit seinen späteren Freunden nicht mehr, daher sind die Freundschaften nach der Schulzeit manchmal nicht mehr ganz so prägend.

Aber der neue Lebensabschnitt, der nach der Schule beginnt, ist spannend und bringt große Veränderungen mit sich. Die Freunde verfolgen plötzlich unterschiedliche Ziele. Florian geht für ein Jahr nach Australien, Lena macht eine Ausbildung, Tabea zieht es zum Studieren in eine andere Stadt und Jessy bleibt in der Heimat. Hier zeigt sich dann, wie stark die Freundschaft tatsächlich ist, denn der Kontakt wird zwangsläufig weniger, die Freunde verändern sich, entwickeln sich weiter und lernen neue Menschen kennen.

Ein paar Tipps, wie Eure Freundschaften bestehen bleiben können

Rituale schaffen

Gemeinsame Festivalbesuche, Weihnachts-Waffel-backen in der ersten eigenen Wohnung, Geburtstagsfeier am See, „Game of Thrones“-Wochenende im Winter. Solche Rituale mit den „alten“ Freunden sollte man sich mehrmals im Jahr schaffen. Sie unterstützen Euch dabei, den Kontakt zu halten und schweißen Euch nach längeren kontaktlosen Zeiten wieder enger zusammen.

Freunde bleiben

Facebook, WhatsApp und Co.

WhatsApp Gruppen sind Fluch und Segen zugleich. Wenn es zu viele werden, kann das Ganze schnell in Stress ausarten und nerven. Dennoch lohnt sich eine eigene Gruppe, um mit der engsten Clique in Kontakt zu bleiben. Hier ein Bild, da ein Insider, eine Sprachnachricht oder alte Geschichten hervorkramen- das macht Spaß und verbindet.

Facebook ist eine prima Ergänzung zu echten Freundschaften. So bleibt man auf dem Laufenden, was im Leben der Freunde passiert. Es ist aber kein Ersatz für echten Kontakt und man muss aufpassen, dass man sich nicht irgendwann nur noch aufs Liken, Teilen und „Gefällt mir“-klicken beschränkt.

Dropbox

Ein gemeinsamer Dropbox-Ordner ist eine schöne Idee um Bilder mit Euren engsten Freunden zu teilen. Und zwar solche, die nicht für Facebook und Instagram bestimmt sind, weil sie vielleicht eine Spur zu privat oder peinlich sind.

Veränderung zulassen

Aber auch wenn die alten Schulfreunde immer einen ganz besonderen Stellenwert haben werden, ist es wichtig, diese Veränderungen zuzulassen und neue Bindungen einzugehen. Oftmals ist man anfangs gar nicht richtig bereit, neue Leute kennenzulernen. Aber wenn man sich immer mehr öffnet und mehr mit neuen Leuten unternimmt, können ganz wunderbare neue Freundschaften entstehen.

Viele Grüße
Eure Claudia

 

Fotos: http://de.depositphotos.com/home.html

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