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Kfz–Gewerbe meets Social Media!

So war unser CarCamp 2014!

Am 26. September fand das 3. CarCamp in Mannheim statt. Für alle, die noch nicht wissen, was ein CarCamp bzw. BarCamp ist, hier ein lustiges Erklär-Video, was den Nagel auf den Kopf trifft:

http://www.theofel.de/archives/2012/11/neues-barcamp-erklaervideo.html

Bei der 3. Auflage dieser (Un)Konferenz waren rund 80 motivierte und interessierte Teilnehmer aus Autohäusern, Kfz-Innungen und –Landesverbänden, Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes, aus Agenturen und aus Verlagen und Fachzeitschriften.

Eine der ersten sogenannten „Sessions“ lautete:

Ideen für Kfz–Betriebe auf Facebook

Ralf Lanzinger, Redakteuer der Krafhand führte durch die erste Session. Hier wurden gemeinsam Tipps gesammelt, welche Inhalte eine Facebookseite interessant machen könnten. Grundsätzlich ist es aber wichtig, bevor man über Inhalte nachdenkt, zu überlegen, welche Zielsetzung ich mit Facebook verfolge (Was möchte ich erreichen?) und welche Zielgruppe ich ansprechen möchte. (Wen möchte ich erreichen?!)

Sind diese Fragen geklärt, ist ein Redaktionsplan sehr hilfreich. Hier werden Themen und Beiträge eingepflegt und gesammelt, so dass man nicht jeden Tag aufs Neue suchen und überlegen muss, was man postet. Er hilft einem auch alles im Blick zu behalten: Wann poste ich was auf welchem Kanal?

Facebook Werbeanzeigen

Ann Eyl, 1 A Die Medienwerkstatt, hat sich mit ihren Session-Teilnehmern die Facebook Werbeanzeigen vorgenommen:

• Wie erstelle ich auf Facebook eine Werbeanzeige?
• Welche Bilder eignen sich für eine Anzeige?
• Wie erreiche ich die richtige Zielgruppe?
• Welches Budget muss ich veranschlagen?

Das Werbeanzeigen-Tool ist leicht zu bedienen – auch für Facebook-Neulinge. In den meisten Fällen wählt man eine Anzeige, um mehr Likes für die eigene Facebook-Seite oder um mehr Klicks auf die eigene Internetseite zu erhalten.

 

Facebook Ad

 

 

Nachdem ich ein Foto ausgewählt und einen kurzen Text eingegeben habe, gehe ich an die Auswahl meiner Zielgruppe und die Festlegung des Budgets. Autohäuser wählen bei Anzeigen am besten eine Region um ihren Standort, um so ihre Kunden bzw. neue Kunden zu erreichen.

 

Facebook AdViele Teilnehmer haben bereits erste Erfahrungen mit Facebook-Anzeigen gemacht und so entstand ein informativer Erfahrungsaustausch zu dem Thema.

 

Azubi-Recruiting X.0 – Wie finden Betriebe ihren zukünftigen Nachwuchs?

Das Session-Thema von Claudia Kefferpütz, ZDK / AutoBerufe, wurde relativ frei diskutiert, da leider die erhofften Betriebe als Teilnehmer fehlten.

Die Diskussion drehte sich um die Themen

• Wer sind denn eigentlich die zukünftigen Azubis?
• Und wie finden Betriebe diese in Zukunft?

 

Azubi-Recruiting

 

Die Jugendlichen der jetzigen Generation – gerne Generation Y genannt – haben sich im Vergleich von vor 15 Jahren geändert:

• Sie sind so gut wie 24 Stunden online
• Trennen nicht mehr zwischen on- und offline
• Sozialisiert durch Google, Facebook, Amazon und Ebay
• Kommunizieren per E-Mail, WhatsApp, in Chatrooms und Communitys

Hier stellt sich die Frage, wie Betriebe heute und auch zukünftig junge Menschen für sich als Arbeitgeber gewinnen können. Sind es noch die klassischen Rekrutierungswege, wie z.B. Anzeige, Schulvorträge, Ausbildungsmessen usw. Oder sind es jetzt doch eher Website, Facebook, YouTube & Co?


Folgende Erkenntnisse gab es:

• Die Betriebe haben noch keine große Not, genügend Nachwuchs zu finden. Daher wird auch noch zu wenig Nachwuchswerbung betrieben.
• Hier sollten die Verbände weiter Basisarbeit leisten und die Betriebe intensiv informieren und Hilfestellung bei der Nachwuchswerbung leisten.
• Wenn Betriebe selbst keine Kapazität haben oder das nötige Know-How fehlt, gibt es genügend Angebote, die genutzt werden können (von Innungen, Landesverbänden und ZDK – z.B. Initiative AutoBerufe www.autoberufe.de)
• Für zukünftiges Recruiting und damit Sicherstellung von genügend qualifiziertem Nachwuchs sind auch moderne Berufsbilder und monetäre Aspekte wie die Ausbildungsvergütung im Vergleich zu anderen ausbildenden Branchen wichtig.

Azubis in der Zukunft

 

Suchmaschinenoptimierung

Thorsten Bastian stellte das Thema Suchmaschinenoptimierung vor und zeigte, mit welchen einfachen Tricks man die Homepage selber optimieren kann. Dass ist zum Beispiel das Setzen von alt-Tags bei Bildern, dann ein passendes Keyword, was man in den Seitentitel und die URL einpflegen sollte, oder aber die richtige Formatierung von Überschriften mit h1, h2, etc.

Mit am wichtigsten ist allerdings, dass die Inhalte auf der Website aktuell, interessant und authentisch sind. „Content is king“ ist ein sehr beliebter Spruch im SEO¬–Bereich und zeigt, wo es vorranging drauf ankommt.

Während der Session prüfte Herr Bastian die Websiten einiger Teilnehmer und erläuterte anhand derer, was man SEO-technisch noch verbessern könnte und was gut läuft.

Die persönliche Erkenntnis von AutoBerufe: www.autoberufe.de ist noch nicht SEO-optimal und sollte schnellstmöglich optimiert werden ☺

Am Ende des CarCamps wurde das Feedback der einzelnen Teilnehmer zusammen getragen und diskutiert. Die Meinungen waren durchweg positiv und viele freuen sich schon aufs nächste Jahr! Besonders die Organisation des ZDK-Teams um Claudia Weiler, der reibungslose Ablauf und die offene Kommunikation und die Vielfalt der Themen wurden gelobt.

Wir freuen uns schon auf 2015, wenn es wieder heißt „Kfz-Gewerbe meets Social Media!“

Kleiner Tipp: das CarCamp ist auch für Azubis interessant. Ihr könntet dann Eure Chefs in Sachen Social Media prima unterstützen und über Eure Erfahrungen beim CarCamp berichten!

Und wenn Du Dir noch ein paar generelle Infos zum CarCamp durchlesen möchtest – wir haben im Juni schon einmal davon berichtet: https://www.wasmitautos-blog.com/carcamp-die-un-konferenz/

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