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Lena erzählt uns von ihrer Ausbildung

Meine Ausbildung zur KFZ-Mechatronikerin mit dem Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik

Hey Leute, mein Name ist Lena und ich mache eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin mit dem Schwerpunkt System-und Hochvolttechnik. Damit bin ich eine der sehr wenigen Frauen in diesem Beruf. Schade eigentlich!

In diesem Beitrag möchte ich vor allem EUCH, liebe Mädels, ansprechen und EUCH für eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin mit dem Schwerpunkt System-und Hochvolttechnik gewinnen. Aber auch Euch Jungs möchte ich zeigen, dass dieser Ausbildungsberuf keineswegs nur Männersache ist 😉

Nach meinem Abitur sind viele meiner Freunde studieren gegangen. Wieso das für mich nicht in Frage kam? Ganz einfach, ich wollte endlich etwas Praktisches machen. Weg vom Schreibtisch, ran an die Arbeit! Endlich eigenes Geld verdienen!

Der Ausbildungsberuf ist ein Kindheitstraum von mir. Schon damals habe ich oft mit Autos gespielt. Barbies kamen für mich nie in Frage. Während der Schullaufbahn habe ich gemerkt, dass ich mich besonders für Mathematik und Physik, insbesondere für die Elektrotechnik interessiere. Das erklärt übrigens auch den Schwerpunkt meiner Ausbildung: „System-und Hochvolttechnik“.

Autoberufe

Ihr fragt euch bestimmt: Was mag dahinter stecken?

Wenn ihr diesen Schwerpunkt wählt, beschäftigt ihr euch ein Großteil der Ausbildungszeit mit der Elektronik der Autos, sozusagen mit dem „Innenleben des Fahrzeugs“. Wie funktioniert eigentlich eine Freisprechanlage? Oder wieso kann ein Auto von allein Lenken und auf der Fahrbahn bleiben, von allein Bremsen und Gas geben? Wie kann ein Auto in der Zukunft von ganz allein fahren? Dahinter verstecken sich vernetzte Systeme, die Ihr in der Ausbildung unter die Lupe nehmt und kennenlernt. Das ist jedoch nur ein ganz kleiner Teil mit dem Ihr Euch in der Ausbildung beschäftigt.

Mir macht es am meisten Spaß, eine Fehlersuche durchzuführen, Messungen an vernetzten Systemen durchzuführen und schließlich den Fehler des Problems herauszufinden und natürlich auch zu beheben  🙂 Natürlich lernt Ihr auch grundlegende Dinge, wie zum Beispiel eine Wartung durchzuführen, Baugruppen instand zu setzen oder Verschleißteile(z.B. Bremsscheiben) zu erneuern. Und genau deswegen habe ich mich für den Schwerpunkt entschieden, die Mischung macht’s halt☺ Außerdem seid Ihr damit die Zukunft von morgen!

Gibt es eine Bedingung, damit ich diesen Beruf lernen kann?

Du brauchst mindestens einen Hauptschulabschluss. Des Weiteren kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Du ziemlich taff und locker sein solltest sowie manchmal viel Geduld brauchst. Denn es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen 😉 Außerdem solltet Ihr kein Problem damit haben, als einziges Mädchen unter vielen Männern zu sein, das heißt, manchmal müsst Ihr Eure Ellenbogen einsetzen und zeigen, dass dieser Beruf nicht nur reine Männersache ist 😉

Ach und Leute, tut mir einen Gefallen und lasst die Vorurteile zu diesem Beruf fallen, macht erst Eure eigene Erfahrung, bevor Ihr darüber urteilt. Dieser Beruf ist längst kein dreckiger Beruf mehr. Und für Euch Mädels: Auch wenn die Jungs zugegebener Maßen mehr Kraft und Muckis haben als wir, können wir Mädels diesen Beruf genauso gut ausüben. Denn Vieles schafft man eben nicht nur mit Kraft, sondern mit Köpfchen 😉

Also Mädels: Ärmel hoch, Ellenbogen raus und zeigt was IHR drauf habt! Ich hoffe, ich konnte Euch für diesen Beruf begeistern. Findet selbst heraus, ob dieser Beruf etwas für Euch ist.

Bei weiteren Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung.

Bis dahin, Eure Lena.

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