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Meal Prep: Übermorgen esse ich Brokkoli

Übermorgen esse ich Brokkoli mit Reis und Hühnchen. Und du? Ein cleveres „Meal Prep“und Know-how beim Thema Ernährung und Essen lohnt sich. Denn: „Du bist, was du isst.“

 

Was ist eigentlich Meal Prep?

Meal Prep ist die wörtliche Kurzform für den Begriff „meal preparation“ (engl.) und bedeutet auf Deutsch einfach „Essensvorbereitung“. „Meal Prep“ kommt vor allem aus der Fitness-Szene, dessen Fans immer gut vorbereitet sein wollen, wenn es um das Thema Essen und Nährstoffe geht. Bedeutet also: Essen vorkochen für einen oder mehrere Tage, einige Profis bereiten ihr Essen sogar für 1 Woche vor. Wenn du mit Meal Prep starten möchtest, beginne doch als Einsteiger einfach mit 1 Mittagessen für den nächsten Tag, das du vielleicht am Abend zuvor oder am Morgen zusammenstellst.

Gesund zunehmen, dauerhaft schlank bleiben?

Ein gutes Ernährungsmanagement unterstützt dich beruflich wie auch privat und kann in vielen Fällen der Schlüssel zum Erfolg sein: Egal ob du gesund zunehmen, dauerhaft schlank sein möchtest oder dir einfach nicht egal ist, was du isst. Den einen oder anderen Euro kannst du mit einer cleveren Essenzubereitung oder beim Einkauf auch sparen.
Du hast dein Essen nicht immer bei Dir, wenn du es brauchst? Mit Meal Prep bist du besser vorbereitet und dein (Heiß-)Hunger (ver-)führt dich nicht so schnell in die Imbissbude, Bäckerei oder zu den leckeren, aber leider oft kalorienreichen sowie nährstoffarmen Essensangeboten, wie sie oft in einer Kantine oder im Supermarkt zu finden sind. Ein bisschen Übung oder Interesse brauchst du natürlich schon. Im Internet gibt´s informative Videos und Anleitungen, von denen du lernen kannst und vielleicht gibt es auch schon Freunde in deiner Nähe, die dir Tipps zum Kochen und Zubereiten geben können.

 

Das Angebot wird größer – nicht immer der Nutzen

Auswärts Essen wird im Vergleich zu früheren Zeiten immer wertvoller und einfacher. Neue Ernährungsformen und ein selbstgestaltendes Lebensbewusstsein liegen gerade auch bei jungen Leuten im Trend. Die Auswahl der Produktangebote wird reichhaltiger und trotzdem sind ungesunde Verlockungen natürlich immer noch in deiner Nähe. In der Werbung geht es beim Thema Fitness, Food und Selbstoptimierung auch immer recht bunt zu, gerade auch auf Social Media Kanälen.
Aufgepasst: Nicht alles was neu ist, ist auch wirklich neu und auch nicht alle Zutaten, die man kaufen kann, sind gesund.

 


„Und wie alles im Leben, kann auch das Thema Meal Prep bei einigen Leuten dazu führen, das Ganze etwas zu eng oder zwanghaft zu betreiben. Also genieß´ deine Motivation, aber bleib locker zu dir und deinen Leuten.“

 

Gut geplant ist halb gegessen

Zuhause kochst du das vor, was du wirklich magst oder deine Ernährungsziele am besten unterstützt. Überlege dir, welche Gerichte du in den nächsten Tagen vorbereiten und mitnehmen möchtest und suche dir Rezepte. Das geht online besonders bequem, denn im Internet findest du unter dem Stichwort „Meal Prep“ oder „Meal Prep Rezepte“ viele Infos und Anregungen.

Einkaufen und Vorkochen

Je nach Plan oder Rezept kaufst du die Zutaten entsprechend ein. Wenn du zwischendurch gerne snackst, kannst du Nüsse, Trockenfrüchte oder frisches Obst verwenden, so lange die Menge zu deinem Bedarf in Bezug auf Energie und Nährstoffe passt. Übrigens – wenn du Übung im leckeren Vorkochen und Verpacken hast, bist du bestimmt beim nächsten Picknick oder der nächsten Party ein besonders gern gesehener Gast!

Verschiedene Gemüsesorten kannst du kochen, braten, dämpfen oder natürlich roh verzehren. Soßen oder Dips kann man gut transportieren und frisch beim Verzehr hinzugeben. Stärkehaltige und möglichst ballaststoffreiche Beilagen wie Reis, Quinoa, Couscous Pasta oder Kartoffeln liefern Energie und sind gut mit anderen Zutaten kombinierbar. Fisch, Fleisch, Tofu oder Hülsenfrüchte geben dir das nötige Eiweiß.

 

Prep & Pack

Dein Essen soll sein Aroma behalten und du willst es bequem transportieren? Manchmal willst du auch einige Komponenten erst kurz vor dem Verzehr zusammenstellen? Dafür besorgst du verschließbare Behälter und Dosen, z. B. aus Glas und nutzt den Kühlschrank oder auch entsprechende Taschen zum Aufbewahren. Auch leere Verpackungen mit Deckel oder aus Glas eignen sich zum Transport, bei der Vorbereitung oder bei der Lagerung. Auch hier findest du im Internet zahlreiche Angebote zu Aufbewahrungsmöglichkeiten in allen Farben und Formen.

 

Soviel wie möglich – nur so viel wie nötig

Wenn du mehrmals pro Woche spontane Einkäufe machst, womöglich mit Hunger und Appetit, hast du wahrscheinlich oft mehr Dinge im Einkaufswagen, als wirklich sinnvoll ist. Größere Mengen, die du vorbereitest bzw. verarbeitest, kannst du natürlich auch einfrieren und später verwenden. Meal Prep kann also auch dazu beitragen, dass wir Lebensmittel in unterschiedlichen Mengen vollständig nutzen und nicht soviel im Müll landen muss. Das spart nicht nur dein Geld und vermeidet die Verschwendung von Rohstoffen und Energie, sondern ist dein konkreter Beitrag für unsere (Um-)Welt.

 

Hast du eigene Erfahrung im Meal Prepping? Hast du weitere Fragen zum Thema? Dann poste es jetzt in die Kommentare!

 

Und das Ende vom Lied? Guten Appetit😉

Euer Steve

 

 

Bildquelle: elements.envato.com
SteveSchaefer

SteveSchaefer

Schon seit früher Jugend stellt Steve Informationen, Statements und Meinungen in Schrift und Bild zusammen. Geboren 1974 an der ostfriesischen Küste liebt er den Weitblick über den üblichen Horizont hinaus und freut sich, wenn seine Publikationen informieren, inspirieren, gern auch zum Schmunzeln bringen. Steve ist happy, wenn Inhalte wirklich bewegen oder die Mitwirkenden der Story ins passende Spotlight gesetzt werden. Ganz besonders liegt ihm daran, junge oder junggebliebene Leute mit "nachwachsenden Infos" zu unterhalten und für die Zukunft zu motivieren!

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