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Meine Ausbildung zum Automobilkaufmann

Möchtest DU mehr über meine Erlebnisse in der Ausbildung zum „Automobilkaufmann“ wissen? – Dann bist DU hier genau richtig!

Mein Name ist Marius und im August 2012 begann ich mit der Ausbildung zum Automobilkaufmann. Ich möchte Dir hier gerne Informationen aus erster Hand geben, damit Du Dir einen Eindruck machen kannst, wie eine Ausbildung zur Automobilkauffrau bzw. zum Automobilkaufmann aussieht und was man dabei alles erleben darf.

Disposition  Arbeitsplatz
Warum eine Ausbildung zur/zum Automobilkauffrau/-mann beginnen?

Nach der Schule stellt sich jedem die Frage „Was möchte ich eigentlich werden?“. Schließlich hat diese Entscheidung Auswirkungen auf das bevorstehende Berufsleben. Überlege Dir also im Vorfeld: „Wofür begeistere ich mich?“ und „Wo liegen meine Stärken und Schwächen?“.

Ich habe mich damals für die Ausbildung als Automobilkaufmann entschieden, da ich mich sehr für Fahrzeuge und deren Technik begeistere und gleichzeitig bereits einige kaufmännische Nebenjobs zu meiner Schulzeit ausgeübt habe, die mir viel Freude bereitet haben. Diese Kombination hat dazu beigetragen, dass ich mich für den Ausbildungsberuf „Automobilkaufmann“ entschieden habe.

Ich bin kommunikationsfreudig und kann ohne Ängste auf andere Menschen zugehen. Das ist sehr wichtig, da Du in diesem Beruf auf Kunden zugehen können musst. Es ist von Vorteil, wenn Du Dich in andere Personen gut hineinversetzen kannst. Ein gewisses Selbstvertrauen sollte auch vorhanden sein, schließlich möchtest Du ja von deinem Gegenüber ernst genommen werden. Dies kommt aber von selbst wenn Du einige Erfahrungen gesammelt hast. Also habe keine Angst auch mal einen Fehler zu machen! Diese Erfahrungen helfen Dir zu wachsen!

Wofür faszinierst Du dich in deiner Freizeit? Wenn sich Deine Interessen mit den Themen in Deiner Ausbildung überschneiden bist Du mit Feuer und Eifer dabei. Dinge für die Du Dich interessierst erlernst Du schneller und die Motivation ist auch vorhanden wenn es mal nicht so läuft wie Du es dir vorstellst. Denn nicht jeder Tag ist wie der andere! Manchmal muss man sich auch mal zusammenreißen und dann hilft es Dir wenn du ein Ziel vor Augen hast an welches Du denken kannst.

Servicebereich

Was lerne ich in meiner Ausbildung zum Automobilkaufmann?

In meiner Ausbildung übernehme ich sehr viele organisatorische Aufgaben, die sehr breit gefächert sind, da wir eine Vielzahl an Abteilungen haben.

Hier ein kleiner Auszug unserer Abteilungen: – Verkauf Neuwagen – Verkauf Gebrauchtwagen – Neuwagendisposition – Gebrauchtwagendisposition – Service bzw. Kundendienst – Buchhaltung – Teiledienst – Counter (Empfang).

Voraussetzung um in diesen Abteilungen Fuß zu fassen sind gute Kenntnisse in der Mathematik, in der deutschen Rechtschreibung, sowie EDV-Kenntnisse (z.B. Excel, Word). Wenn Du diese bereits besitzt wird Dir einiges leichter fallen.

Nun stelle ich Dir die Abteilungen vor, in denen ich bis jetzt gearbeitet habe und gebe Dir ein paar Beispiele zu Aufgaben, die ich dort übernehmen durfte.

In der Abteilung „Verkauf Neuwagen“ übernahm ich viele Assistenzaufgaben für unsere Verkäufer. Außerdem unterstützte ich unser Marketing in diesem Bereich. Ich nahm Neuwagen an, welche vom Hersteller per Logistikunternehmen an uns geliefert werden und überprüfte sie auf Schäden. Wenn der Auslieferungstermin näher rückte musste ich diese Fahrzeuge aufbereiten lassen sowie die Anmeldung einsteuern.

Hierbei muss man einen kühlen Kopf bewahren, da immermal Fehler auftauchen können, wie z.B., dass das Fahrzeug auf dem Weg zu uns beschädigt worden ist oder bestelltes Zubehör nicht mitgeliefert wurde. Schließlich stand der Auslieferungstermin mit dem Kunden fest.

Die schönsten Momente erlebt mein bei den Auslieferungen, wenn die Kunden ihre Neuwagen glücklich entgegennehmen. Ab und an geschehen diese auch außer Haus, meistens bei Firmenkunden. Auf der Ausstellungsfläche stehen permanent Lagerwagen aus, die bei einem Verkauf eines Wagens oder z.B. bei einem Modellwechsel ausgetauscht werden. Hierbei kommt es meist auf ein paar Centimeter beim Rangieren an.

Zudem kümmerte ich mich um Verkaufsliteratur, die ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss und um Prospektmaterialien, sowie Angebote, die an Kunden übersendet werden. Bei Veranstaltungen musste ich mich um die Einladungen der Kunden sowie um die Koordination wie z.B. ein Abendbuffett oder Veranstaltungstechnik kümmern. Ein gewisses koordinisatorisches Talent ist hier natürlich sehr von Vorteil.

Neuwagenausstellung

Die Abteilung „Neuwagendisposition“ arbeitet sehr eng mit dem „Neuwagenverkauf“ zusammen. Wenn ein Kunde einen Kaufvertrag beim Verkäufer unterschrieben hat wird dieser an die Neuwagendisposition weitergeleitet.

Diese bestellt das Fahrzeug beim Hersteller nach Kundenwünschen.

Hierbei muss man sehr sorgfältig arbeiten, da das Fahrzeug genau so bestellt werden muss, wie es im Vertrag niedergeschrieben wurde. Fehler darf man sich hier nicht erlauben. Deshalb überprüfte hier der erfahrene Disponent nochmal alles bevor ich die Bestellung abgeschickt habe. Dies geschieht elektronisch über eigene Programme der Hersteller. Natürlich werden auch Lagerfahrzeuge bestellt.

Hierbei stimmt sich die Neuwagendisposition mit der Verkaufsleitung ab, welche Fahrzeuge mit welchen Ausstattungen bestellt werden. Schließlich müssen diese ja auch im Einzugsgebiet unseres Autohauses verkauft werden. Hierbei spielen z.B. die Finanzkraft der möglichen Kunden sowie deren Erwartungen in Bezug auf die Ausstattung und deren Alter eine Rolle. Wenn im Einzugsgebiet z.B. eher ältere Personen wohnen, erwarten diese eine größere Auswahl an kompakteren Fahrzeugen mit hohem Einstieg und guter Rundumsicht. Man arbeitet auch sehr eng mit dem Zulassungsdienst zusammen, der uns die Kennzeichen liefert und die Anmeldung beim Straßenverkehrsamt übernimmt.

Rechnungen und Auftragsbestätigungen werden zudem auch geschrieben und an die Kunden per Post versendet. In der Abteilung „Gebrauchtwagenverkauf“ werden Fahrzeuge, die z.B. bei einem Verkauf eines Neuwagens von uns angekauft werden, vom Aufbereiter, sowie von der Werkstatt wieder in Stand gesetzt und dann auf unserer Außenfläche zum Verkauf ausgestellt. Hierbei wird bei uns als VW Autohaus jedes Fahrzeug nach einem 190-Punkte-Plan überprüft. In diesem werden optische und technische Anforderungen angegeben, die das Fahrzeug erfüllen muss.

Ich übernahm die Weiterleitung sowie die Übeprüfung des Zustands. Am PC werden nun die Fahrzeugdaten noch in unserem System hinterlegt und mit verschiedenen Programmen der Verkaufswert berechnet. Natürlich werden Fahrzeuge auch noch seperat angekauft, sodass man einen soliden Lagerbestand hat und viele mögliche Kundenwünsche bedienen kann. Vor Ausstellung auf der Verkaufsfläche werden die Fahrzeuge noch in einer unserer Hallen fotografiert um sie nacher im Internet auf verschiedenen Portalen wie z.B. „autoscout24“ anzubieten.

Servicebereich

Am „Counter“ ist man der erste Ansprechpartner für Kunden. Hierbei ist es wichtig freundlich auf Kunden einzugehen und deren Wünsche zu erfüllen. Schließlich kommen viele auch mit Problemen auf einen zu. Dabei ist es wichtig die Kunden zu beruhigen und dann an die verschiedensten verantwortlichen Abteilungen weiterzuleiten. Es kommt auch vor, dass sich Kunden nicht trauen auf einen selbst zuzugehen. Deshalb muss man ständig den Überblick über den Verkaufsraum haben. Ich werde in den nächsten Monaten bis zu meiner Abschlussprüfung noch andere Abteilungen kennenlernen und Dir dann vorstellen um dir einen Einblick in meinen alltäglichen Job zu geben. Es lohnt sich also bei uns im Blog immer mal wieder vorbeizuschauen.

Ich hoffe Dir helfen meine Berichte über meine Ausbildung als Automobilkaufmann weiter und Du kannst dir einen Eindruck über diesen Ausbildungsberuf schaffen.

Für mich war es ganz klar die richtige Entscheidung, die ich getroffen habe. Ich hoffe du wirst auch die Richtige treffen! Nach der Ausbildung gibt es auch noch viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten über die auch hier im Blog berichtet werden. https://www.wasmitautos-blog.com/category/weiterbildung.

Die Ausbildung ist also erst der erste Schritt und Du kannst noch viele Weitere folgen lassen!

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