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Meine Ausbildung zum Kfz – Mechatroniker

Hallo, mein Name ist Jan.

Ich möchte dir in diesem Artikel zeigen, wieso ich die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker angefangen habe, und warum dies auch für dich der richtige Beruf sein kann. Ich bin nach meinem Abitur unsicher gewesen, was ich als nächstes machen sollte.

Ausbildung Kfz-Mechatroniker

Ich hätte gerne studiert, um den gleichen Schritt wie die meisten meiner Freunde zu gehen, aber ich wollte nicht durch Ausprobieren herausfinden, welches das richtige Studium für mich sein könnte. Da ich schon immer technisch sehr interessiert war, und dies besonders für Autos und Mobilität galt, habe ich in meinen letzten Schulferien ein Praktikum bei einem BMW Händler gemacht.

Diese zwei Wochen haben mir so gut gefallen, dass ein Studium zu diesem Zeitpunkt keine Option mehr für mich war und ich mich auf eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker beworben habe. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch und einem bestandenen Eignungstest hatte ich es geschafft und konnte die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit Schwerpunkt Kommunikationstechnik (seit 2013 heißt der Schwerpunkt „System- und Hochvolttechnik“) beginnen.

Mein Schwerpunkt der Ausbildung ist die Fahrzeugkommunikationstechnik, was bedeutet, dass meine Hauptaufgaben mit der Elektrik von Fahrzeugen zu tun haben. Elektrische Fehlersuche mit Multimeter, Tester und Köpfchen. Dabei arbeite ich oft an neuesten Fahrzeugmodellen, bei denen neuartige Fehler auftreten, für die es oft keine Reparaturanleitung des Herstellers gibt.

Deswegen muss man sich vor Arbeitsbeginn immer wieder in die Funktionsweise des Systems einarbeiten, um die Fehlerursache zu ermitteln. Dabei ist es sehr wichtig, Schaltpläne lesen zu können, alles über die technischen Eigenschaften von Strom zu wissen und das Fahrzeug als gesamtes System zu betrachten. Um das dafür notwendig Vorwissen zu erhalten, habe ich je nach Schuljahr 1-2 Schultage pro Woche, an denen ich in die Berufsschule gehe.

Ausbildung Kfz-MechatronikerDort werden in Fächern wie „Technik“, „Service“ und „Diagnose“ die wichtigen Inhalte vermittelt, um an den komplexen Fahrzeugen arbeiten zu können. Weiterhin werden wir dort in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Politik und Englisch auf unsere Gesellenprüfung vorbereitet.

Die 5 Hauptgründe, die den Beruf für mich täglich interessant machen:

1) Der Umgang mit neuster Technik
2) Das Erarbeiten von individuellen Ansätzen, um Probleme zu lösen
3) Der Umgang und Zusammenhalt im Team
4) Das Handwerk mit Werkzeug und Messinstrumenten
5) Die Tatsache täglich reale Ergebnisse durch die geleistete Arbeit zu erzeugen

Ich hoffe dieser Beitrag konnte dir etwas helfen, einen Einblick in meinen Beruf zu erlangen.
Viel Spaß bei deiner Ausbildung!

Jan

Jan

3 Comments

  1. Marco Hilger sagt:

    Sehr schöner objektiver Beitrag. Gefällt mir!!!

  2. Darius sagt:

    Das hört sich sehr interessant an, bei Prüfungen Allgemein gehört immer etwas Glück dazu.

  3. Leo sagt:

    Sehr gut geschriebener Beitrag. Hilft sehr bei der Entscheidung zur Berufswahl.

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