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Meine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker

Warum genau diese Ausbildung?

Hallo, ich bin Sebastian und frisch ausgelernter KFZ-Mechatroniker im Bereich PKW-Technik.

Wie bin ich zu der Ausbildung gekommen und wieso habe ich mich dafür entschieden? Also eigentlich war es Zufall, dass ich jetzt ein KFZ-Mechatroniker bin. Ich war jahrelang auf einem Gymnasium, bis ich, bedingt durch meine Noten, auf eine Realschule wechselte. Dort verbesserten sich die Noten schlagartig und ich hatte meinen Abschluss in der Tasche, aber was jetzt? Für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz war es zu spät. Ich entschied mich dann für zwei weitere Jahre Schule – also hieß es ran an’s Fachabitur. Die Fachrichtung war schnell geklärt, nämlich Technik.

Ausbildung Kfz-Mechatroniker

Warum?

Wie so ziemlich jeder Jugendliche in unserer Gegend hatte ich einen Roller, an dem ich meine ersten Erfahrungen mit dieser Technik sammelte. Jetzt brauchte ich nur noch einen Praktikumsplatz als Jahrespraktikant. Eine gute Bekannte gab mir den Tipp, ich solle mich in ihrer Firma, einer Autowerkstatt, vorstellen. Nun hatte ich also auch einen Platz für das Praktikum und zum Ende hin wurde mir, aufgrund meiner Leistungen, ein Ausbildungsplatz in dieser Firma angeboten. In der Zeit des Praktikums wuchs mein Interesse an Fahrzeugen stetig und so musste ich praktisch ein KFZ-Mechatroniker werden.

Die Ausbildung verkürzte ich um ein Jahr und wurde am Ende sogar bester Azubi der Innung. Mittlerweile bin ich mitten in der Vorbereitung zum KFZ-Meister und habe schon die Hälfte geschafft.

Wie sieht Dein Tag als Azubi aus?

Grundlegend sei gesagt, dass du „Welpenschutz“ hast und somit alle Kollegen ein Auge auf dich haben und dir gerne weiterhelfen bzw. dir zur Seite stehen. Die meiste Arbeit besteht aus kleineren Service- und Reparaturarbeiten, wie zum Beispiel einer Inspektion oder einer Bremseninstandsetzung.

Bei schwierigeren Arbeiten wie einer Getriebereparatur bist du nicht alleine, sondern arbeitest mit einem erfahrenen Arbeitskollegen zusammen. Das hat den großen Vorteil, dass er sein Wissen und die Erfahrung an dich weitergeben kann. Dann bist du entweder wochenweise oder einen festen Tag der Woche in der Berufsschule. Dort lernt man, zusätzlich zum Werkstattalltag, wichtige Grundlagen wie Fachrechnen oder komplexe Zusammenhänge im Bereich der Fahrzeugelektronik.

Gastbeitrag Sebastian

Es gibt auch mehrere externe Lehrgänge, die sich auf ein bestimmtes Thema beziehen. Im Moment herrscht auch ein Umschwung in unserer Branche: Mehr und mehr alternative Antriebskonzepte kommen auf den Markt und wer sich jetzt entschließt, kann einer der Ersten sein, die diese Technik vorantreiben!

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Welt des KFZ-Mechatronikers/ der KFZ-Mechatronikerin verschaffen.

Bis bald!
Sebastian

Und hier noch ein Film über mich: https://www.youtube.com/watch?v=w7oVbXbSdY4

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