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Mit Sport einen Ausgleich zum Job schaffen

Couch oder Sport?

Oftmals sehnen wir uns nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag nur noch nach der geliebten Couch und einer guten Serie. Füße hochlegen und nichts mehr tun. Diese Art der Entspannung empfindet unser Körper zwar als durchaus positiv, nachhaltig hilfreich ist sie jedoch nicht. Gerade nach einem stressigen Arbeitstag ist es wichtig, sich zu bewegen, denn erst durch Bewegung werden vermehrt Hormone produziert (Endorphine und Serotonin), die Stresshormone neutralisieren.

Ausgleich zum Job

Welche Sportart eignet sich am besten für mich?

Damit man auch am Ball bleibt, ist es wichtig, eine Sportart für sich zu finden, die einem Spaß macht. Probiere ruhig alles Mögliche aus, bevor Du Dich entscheidest. Umso eher bleibst Du auch dabei.

– Yoga und Tai-Chi sind hilfreich, wenn wir zu innerer Unruhe neigen. Durch die bewusste Entschleunigung werden wir ruhiger und entspannen uns.

– Zumba, Salsa und Step-Aerobic beinhalten komplexe Choreografien, die uns dabei helfen, unsere Aufmerksamkeit zu fokussieren. Ein weiterer toller Effekt: Die laute Musik wirkt oftmals stimmungsaufhellend und die Gemeinschafts-Gute-Laune färbt umgehend ab.

– Boxen, Judo und Co. helfen Dir dabei, Aggressionen abzubauen. Diese Sportarten sind außerdem eine prima Möglichkeit, sich richtig auszupowern und ganz nebenbei sein Selbstbewusstsein und seine Koordination zu verbessern.

– Klettern, Bouldern und Wandern: Klettern schult die Aufmerksamkeit und die Konzentration- jeder Griff muss sitzen. Geht Ihr anstelle dessen lieber an der frischen Luft wandern oder spazieren, könnt Ihr so wunderbar ein bisschen Natur tanken und den Kopf frei bekommen.

– Joggen, Schwimmen oder Radfahren: Ausdauersport ist besonders gut zum Abschalten geeignet. Die Monotonie bei der Ausübung hilft Euch, Grübeleien und Gedanken loszulassen und in den sogenannten „Flow“ zu finden. Beim Training werden körpereigene Endorphine ausgeschüttet, die ein Hochgefühl auslösen.

Sport als Ausgleich

Und was ist mit dem inneren Schweinehund?

Nach der Arbeit noch zum Sport aufmachen? Da ist der innere Schweinehund oftmals gar nicht begeistert von. Wie können wir ihn also ein wenig austricksen?

1. Sofort nach der Arbeit durchstarten
Am besten nimmst Du Dir Deine Trainingssachen direkt mit zur Arbeit, denn wenn Du erst einmal zu Hause bist, fällt es Dir bestimmt schwer, Dich nochmal zu motivieren das Haus zu verlassen.

2. Such Dir einen Partner
Wenn Du Dich zum Sport treiben verabredest, kannst Du Dich nicht so leicht davor drücken. Darüber hinaus macht es im Team gleich doppelt Spaß!

3. Gestalte Dir Deinen Sport so schön wie möglich
Damit keine Langweile aufkommt, sorge für Spaß beim Training. Höre Deine Lieblingsmusik oder ein Hörspiel beim Laufen, schau einen tollen Film auf dem Crosstrainer oder belohne Dich mit neuen Sportklamotten, in denen Du Dich rundum wohl fühlst.

4. Belohne Dich!
Zugegeben, wenn Du gerne ein bisschen abnehmen möchtest, ist eine Portion Schokoladenkuchen als Belohnung nicht wirklich geeignet, aber es gibt sicherlich noch andere Motivationshelfer, mit denen Du Dich für ein erfolgreiches Training entlohnen kannst. Ein Kinobesuch, eine neue Hose, eine tolle Serie oder ein heißes Bad- Dir fällt bestimmt etwas ein.

Wir hoffen, dass Dich unser Artikel ein bisschen motiviert hat, die gemütlichen Klamotten jetzt öfters gegen Sportsachen auszutauschen! Also, auf geht’s ☺

Viele Grüße
Deine Claudia

 

Fotos: www.depositphotos.com

3 Comments

  1. Kris sagt:

    Moin,
    Also ich geh regelmäßig zum Fitness nach der Arbeit. Ist wirklich ein guter Ausgleich und man kann gut abschalten. Am besten mit einem Trainigsparter zusammen. Dann motiviert man sich gegenseitig, kann ich nur jedem empfehlen. Wenn ich den ganzen Tag vor dem PC sitze brauch ich diese Abwechslung sonst werd ich verrückt!

    Gruß,
    Kris

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