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Vollgas in die Zukunft: Mobilität von Morgen.

Sicher hast du es auch schon bemerkt: Individuelle Mobilität mit all ihren Zukunftsvisionen ist zurzeit ein Megatrend. Durch den technologischen Fortschritt werden ständig neue Ideen erdacht und entworfen – und dann auch wieder verworfen. Andere Visionen wie beispielsweise Car-Sharing sind längst Wirklichkeit. Die Frage ist also: Kann man vorhersagen, wie sich die Rolle des Autos in den kommenden Jahren verändern wird?

 

Der Blick nach vorn durch den Blick zurück

Seit es Autos gibt, sind sie aus gutem Grund so beliebt: Abgesehen davon, dass man ihre Form, ihre Kraft und ihre Schnelligkeit lieben kann, bringen Sie uns die Möglichkeit, schnell und einfach den Ort zu wechseln und beispielsweise Handel zu treiben oder auswärtig einen Job anzunehmen. Das war vor der Erfindung des Autos nicht so. Man war dazu verdammt, in dem Ort, wo man lebte, sein Auskommen zu finden. Selbst der Luxus eines eigenen Pferdes brachte einen nicht wirklich weit weg. Pendeln im heutigen Sinne war damit jedenfalls unmöglich. Wie man es also auch dreht und wendet: Die persönliche Mobilität jedes Einzelnen bleibt auch in Zukunft eine wichtige Fähigkeit. Der Grund liegt in der ungeheuren Flexibilität, die wir alle heutzutage im Job brauchen.

Autonomes Fahren als Vision?

Technische Weiterentwicklung beruht zumeist auf Vereinfachung – denn alles andere macht keinen Sinn. Etwas zu verkomplizieren ist evolutionär kein Vorteil. Aus diesem Grund wird die Entwicklung des autonomen Fahrens auch mit Spannung verfolgt und vorangetrieben. Sie würde uns nämlich die Möglichkeit geben, die Zeit, die wir im Moment noch mit der Steuerung unseres Fahrzeugs „vergeuden“, anderweitig zu nutzen. Außerdem gibt es dadurch eine Chance, ältere oder leistungseingeschränkte Menschen besser in den Alltag einzubinden. Jeder Einzelne kann seine Zeit damit produktiv oder zur Erholung nutzen. Allerdings wird der Prozess der Umstellung langwierig sein, weil konventionelle und automatisierte Fahrzeuge noch sehr viele Jahre zusammen im Mischverkehr fahren werden.

Die Realität ist langsamer als der Traum

Die Träume der Entwickler von autonomen Fahrzeugen sind das eine – die Realität ist das andere. Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie zu diesem Thema, die für den ADAC durchgeführt wurde. Das Ergebnis: Automatisiertes Fahren wird sich nur langsam durchsetzen. Das liegt vor allem daran, dass Autos durchschnittlich bis zu zwanzig Jahre im Einsatz sind – und sich neue Technologien deshalb nur ganz allmählich im Gesamtbestand bemerkbar machen. Erst im Jahre 2050 wird es einen größeren Anteil (70 %) von autonomen Fahrzeugen geben. Und das im optimistischsten Fall. Also werden wir noch lange Zeit konventionelle Fahrzeuge erleben, bei den der Fahrer selbst seine Geschicke steuert. Wie diese Fahrzeuge dann angetrieben werden, steht übrigens auch in den Sternen. Hier ist noch alles offen: Von Wasserstoff über Akku oder optimierten Verbrennern ist alles möglich.

Die Leidenschaft bleibt

Wenn man sich die Prognosen ansieht, wird man feststellen, dass es auch in Zukunft eine breite Anwendungsebene für Pkw geben wird. Ob diese Fahrzeuge dann jeweils auch den einzelnen Menschen gehören werden, kann man nicht vorhersagen. Denn darin liegt ja der Vorteil beim autonomen Fahren: Wenn das Auto gerade nicht gebraucht wird, kann es mit einem anderen Passagier im Einsatz sein. Es kann also sein, dass sich die Besitzverhältnisse ändern – zumindest im städtischen Umfeld. Vielleicht wird es für den Otto-Normalo einfach praktischer sein, sich ein Auto ganz nach Laune und Anforderung zu bestellen. Morgens ein selbstfahrendes „Taxi“ zur Arbeit, abends eine luxuriöse Limousine zum Dinner und am Wochenende ein sportliches Cabrio für den Ausflug ins Grüne. Aber das setzt voraus, dass die Menschen sich in ihrer Einstellung zum Besitz verändern. Und das ist zumindest fraglich. Denn genau wie es vor 400 Jahren toll war, ein starkes und schnelles Pferd zu besitzen, wird es auch in 100 Jahren aufregend sein, etwa 1000 Pferde in Form eines eigenen Fahrzeugs zu besitzen.

Fazit: Ein Blick in die Zukunft ist immer auch ein wenig Kaffeesatzleserei. Aber die Logik sagt, dass wir noch lange Freunde am Kfz haben werden – in welcher Form auch immer. Übrigens: In dem Video siehst du, wie man vor einigen Jahrzehnten die Zukunft sah. Versprochen: Vieles davon ist heute amüsant.

Richtung 2000 – Vorschau auf die Welt von morgen (1972)

Hat sich deine individuelle Mobilität in den letzten Jahren verändert? Welche Entwicklungen wünschst du dir persönlich für die Zukunft? Schreib uns eine Mail oder einen Kommentar und lass uns zusammen an dem Thema dranbleiben!

Bleibt gesund!

Euer Daniel

 

 

Bildquelle: unsplash.com / Photo by Daniel Zacatenco
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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