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Praktikum in Corona-Zeiten: Wie funktioniert denn das?

Die Corona-Krise ist wirklich keine leichte Zeit – besonders wenn du am Anfang deiner Schrauberlaufbahn stehst. Mundschutz, Abstands- und Hygieneregeln machen es wirklich nicht leicht, einen Praktikumsplatz zu finden oder am zukünftigen Traum-Arbeitsplatz zu überzeugen. Hier ein paar Tipps, die dir dabei helfen!

 

Wie finde ich überhaupt einen Praktikumsplatz?

Bei der Suche nach dem richtigen Praktikumsplatz solltest du vorläufig zum Telefonhörer greifen, statt auf spontane Besuche zu setzen. Das gibt deinem Gegenüber die Gelegenheit sich auf dich vorzubereiten und kommt der jeweiligen Situation in dem Unternehmen bestmöglich entgegen. Wenn man dich dann bittet, eine schriftliche Bewerbung – Tipps hierzu findest du auch unter https://www.wasmitautos.com/ausbildung-finden/bewerbung/ – oder eine E-Mail zu schicken, hat man zumindest schon mal deine Stimme gehört. Falls man dir nicht direkt antwortet, solltest du auf keinen Fall scheu sein: Ruf ruhig nochmal an und zeig dein Interesse! In den allermeisten Fällen wird man das zu schätzen wissen. Wie du dich am Telefon richtig verkaufst, erfährst du übrigens hier. Tipps für das virtuelle Vorstellunggespräch gibt’s hier.


Viele weitere Infos und Tipps findest du aber auch auf:
https://www.wasmitautos.com/ausbildung-finden/bewerbung/praktikum/

Falls du noch nach einem Betrieb für ein Praktikum suchst, gibt es Praktikumssuchmaschinen. Sie sind ähnlich aufgebaut wie Jobsuchmaschinen, nur eben für Praktikumsstellen. Hier kannst du nach Praktikumsplätzen in deiner Umgebung und in deinem gewünschten Bereich suchen. Du kannst auch mal bei der Bundesagentur für Arbeit, der Kfz-Innung oder der Handwerkskammer nachfragen.

Suchmaschinen für dein Praktikum sind zum Beispiel:

https://www.stepstone.de/

https://www.praktikum.info/

https://www.jobsuma.de/praktikum

Wie verhalte ich mich vor Ort?

Wenn du erstmal deinen Praktikumsplatz oder einen Termin ergattert hast, musst du vor Ort den Umgang mit Kollegen und möglichen Vorgesetzten lernen. Leider sind viele deiner erlernten Höflichkeitsgesten und Anstandsregeln gerade schwer umzusetzen. Das Dumme: Hierfür bräuchtest du eigentlich genau das Fingerspitzengefühl, das du erst durch deine Berufspraxis erlernen wirst. Aber: Auch erfahrene Berufsprofis sind zurzeit verunsichert, wenn sie in neue Unternehmen kommen. Lass dich davon also auf keinen Fall unter Druck setzen und sprich alles offen an, was dich möglicherweise irritiert! Außerdem sind deine Kollegen sicher erfahren genug, dich an die Hand zu nehmen – oder an die Schulter.

Wie kommuniziere ich mit Maske?

Die Maskenpflicht ist sicherlich die größte Herausforderung in diesen Zeiten. Du kennst den Betrieb noch nicht und deine Kollegen sind auch neu. Außerdem sollst du ja was lernen und kannst noch nicht in deine Trickkiste greifen – denn die legst du ja erst noch an. Also: Wenn du etwas nicht verstehst, weil dein Gegenüber zu leise und undeutlich durch die Maske nuschelt, sprich es offen an. Höflich natürlich! Deine Kollegen haben zwar einen Job zu erledigen, aber sie sollten auch darauf achten, dass du sie verstehst. Sonst könntest du ja auch ein Buch lesen oder ein YouTube Tutorial ansehen. Ach ja: Achte auch selbst darauf, dass du deutlich und angemessen laut sprichst.

Wie halte ich die Abstandsregeln ein?

Das Problem liegt auf der Hand: Das Kfz-Handwerk ist kein Job, den du im Home-Office erledigen kannst, außer du hast ein wirklich großes Zimmer und einen Lastenaufzug ;-). Du musst also in die Werkstatt oder ins Büro und wirst zwangsläufig mit anderen Menschen im Kontakt sein. Hierbei kann es sich sowohl um Kollegen, als auch um Kunden handeln. Informiere dich vor dem Praktikum ganz genau, wie die derzeitigen Abstandsregelungen aussehen und frage auch in deinem Betrieb nach. Wenn man dir vorher die Regeln klar macht, kann nichts schiefgehen.

Soll ich mit Maske arbeiten?

Zurzeit gelten ganz klare Regeln, die es einzuhalten gilt. Wenn dein Betrieb die aktuellen Gesetze anders auslegt, musst du das nicht einfach hinnehmen. Sprich es offen aber höflich an. Die Corona-Krise ist für uns alle eine Herausforderung und wir müssen alle Verantwortung tragen. Achte darauf, dass du dich und andere nicht in Gefahr bringst und lass dich nicht von Verweigerern und Maskenmuffeln verunsichern.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auch in diesen Zeiten kannst du deine Karriere als Schraubergott mit einem Praktikum starten, wenn du höflich und selbstbewusst mit deinen Fragen umgehst. Viele Probleme lösen sich ganz einfach in Luft auf, wenn man sie offen angeht. Is´ einfach so!

Viel Erfolg!

Euer Daniel

 

 

 

Bildquelle: von Alexandra_Koch und Vladan Rajkovic auf Pixabay
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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