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Prokrastination im Job und in der Freizeit

Facebook, World of Warcraft, WhatsApp, Instagram, Handys, Emails, Netflix und Co. haben alle etwas gemeinsam – sie sind Gift für unsere Aufmerksamkeit, bzw. für unsere To Do-Listen. Schließlich macht es nunmal viel mehr Spaß, mit den Freundinnen per WhatsApp die Abendplanung durch zu sprechen oder neue Bilder von sich und seinem Mittagessen zu posten, als sich an den Lernstoff zu setzen oder die Ablage in Angriff zu nehmen.

Viele von uns schieben unangenehme oder lästige Aufgaben gerne vor sich her. Dabei erzeugt das Aufschieben nur zusätzlichen und unnötigen Druck, der sich wunderbar vermeiden lässt.

Der Begriff Prokrastination kommt übrigens aus dem Lateinischen (procrastinare „vertagen“; Zusammensetzung aus pro „für“ und cras „morgen“). Gerne genutzt, um extremes Aufschieben zu beschreiben ☺

Stress Job
Wie Du der Aufschieberitis Herr wirst, das erzählen wir Dir nachfolgend.

1. Die Drei-Minuten-Regel Aufgaben, die nur wenig Zeit und Energie kosten, sollten schnell erledigt werden. Versucht mal, Euch die anstehenden Dinge aufzuschreiben. Das fühlt sich verbindlicher an, als wenn Eure To Dos nur im Kopf herumschwirren.

2. Mit dem Unangenehmsten beginnen In der Regel wird es die unangenehmste Aufgabe sein, die Ihr die ganze Zeit vor Euch herschiebt. Wenn Ihr sie morgens direkt hinter Euch bringt, wird Euch der Rest des Tages umso leichter fallen. Morgens seid ihr noch frisch und voller Energie, nutzt das aus!

3. Startsignale schaffen Wenn Ihr darauf vertraut, dass sich die Lust irgendwann von selber einstellt, könnt Ihr vermutlich lange warten. Es ist hilfreich, sich sogenannte Startsignale zu schaffen. Macht Euch z.B. einen leckeren Kaffee oder Tee, bevor Ihr Euch an den Schreibtisch setzt und dann legt los.

4. Vernünftig planen Überlegt einmal, warum Ihr bestimmte Aufgaben aufschiebt. Prokrastination ist eine Gewohnheit, sie läuft automatisch ab. Wenn Du Dir Dein Verhalten bewusst machst, ist dies bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Besserung . Denn so kannst Du die Gewohnheit durchbrechen. Was genau magst Du an der Aufgabe nicht und warum? Was löst den Stress aus? Und ganz wichtig: Was hättest Du anders machen können?

5. Ordnung schaffen Den Arbeitsplatz aufräumen, um Übersicht zu schaffen und Ablenkung zu vermeiden. Das macht Ihr am besten bereits am Abend vorher, sonst hält Euch das Aufräumen von der tatsächlich geplanten Arbeit ab.

6. Belohnung Wenn Ihr den ersten Arbeitsschritt geschafft habt, gönnt Euch etwas. Ein kurzes Gespräch mit einem Kollegen, ein Brötchen aus der Kantine oder wenn Ihr zu Hause sitzt, Euer Lieblingslied in voller Lautstärke.

Stress

7. Störfaktoren entfernen Ja, auch wenn es schwer fällt, das Handy außer Reichweite legen, das Internet schließen und was Euch sonst noch alles von der Konzentration abhält. Das Handy hervor holen und kurz Eure Nachrichten checken kann ein eine schöne Belohnung nach der ersten erledigten Aufgabe sein.

8. Musik hören Lieblingslieder können Euch hervorragend motivieren. Probiert es mal aus und wenn es Euch oder Eure Kollegen nicht ablenkt, baut dies immer mal wieder als Motivator ein.

9. Im Team arbeiten Ob beim Sport, der Diät oder im Job: Gemeinsam geht es meistens besser. Man kann sich wunderbar gegenseitig ermuntern und den anderen mitziehen, wenn es sein muss. Außerdem macht es zusammen gleich viel mehr Spaß.

Ihr seht, mit einigen Tipps und Verhaltensrichtlinien könnt Eure Aufschieberitis in den Griff bekommen und somit Eure Zeit sinnvoller und effektiver nutzen.

Viel Erfolg dabei!
Viele Grüße Claudia

 

Fotos: depositphotos.com

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