Startseite » Gut zu wissen » Social Media – So sollte man sich (nicht) darstellen!

Social Media – So sollte man sich (nicht) darstellen!

Empfehlungen für das Verhalten auf Facebook und anderen Social Media Kanälen – denn die Personaler lesen mit!

Du bewirbst Dich gerade für eine Ausbildung, Praktikum oder ein Festanstellung? Dann solltest Du darauf achten, was im Netz über Dich zu finden ist. Du kannst Dir sicher sein, dass der Personalverantwortliche nicht nur die Angaben aus Deiner Bewerbung begutachten wird. Viele Unternehmen lassen auch schon gezielt nach Informationen im Internet und vor allem in den Sozialen Medien suchen. Das heißt: Bilder, Blogbeiträge, Kommentare oder auch Social Media Profile auf Facebook, twitter und Co. können über kurz oder lang auf Dich zurück verweisen. Weißt Du bereits, was ein potentieller neuer Arbeitgeber über Dich im Netz finden kann? Wenn nein, dann solltest Du spätestens jetzt mal selbst nach Deinem Namen googeln!

Ego-Googeln & prüfen– wissen, was über Dich zu finden ist!

Also gehe zunächst zu Google und gebe Deinen Namen ein! Das beste Ergebnis erhältst Du, wenn Du Vor- und Nachnamen in Anführungszeichen schreibst und so nach der genauen Kombination suchst.

Nun schaue Dir die Ergebnisse genauer an. Versetze Dich in die Lage eines Arbeitgebers, der nach einem zuverlässigen, ehrlichen, interessierten und engagierten Auszubildenden oder Mitarbeiter sucht.

Folgende Sachen sollte der potentielle Arbeitgeber nicht finden:

  • Bilder von der letzten Party mit Alkohol in der Hand oder bestimmten Gesten (Du weißt schon, was ich meine)
  • Äußerungen in den Sozialen Netzwerken wie etwa „keine Lust auf Lernen oder Schule“
  • negative Äußerungen zu Deinem jetzigen Arbeitgeber
  • sarkastische Äußerungen, denn diese sind schwer einzuordnen, wenn man Dich nicht kennt

Check Dein Facebook-Profil und Social Media Accounts

Dein Facebook-Profil – bist Du ein geeigneter Kandidat für die Firma?

Wenn Dein Facebook-Profil über Google zu finden ist, dann schau mal direkt nach, was praktisch jeder im Netz über Dich lesen kann. Vielleicht solltest Du die Auflistung Deines Profils durch Suchmaschinen direkt bei den Einstellungen in Deinem Profil unter Privatsphäre ausschalten.

Schau Dir bitte in jedem Fall alle Angaben genau an und prüfe, welche Informationen Du mit der Allgemeinheit teilen möchtest und welche doch eher nur für Freunde bestimmt sind.

  • Was steht über Dich im Infobereich?
  • Hast Du Deinen Beziehungsstatus Facebook mitgeteilt? Dann wird sich ein Personaler sicherlich auch dafür interessieren, mit wem Du zusammen bist.
  • Unter Allgemeines: Muss dort wirklich Deine politische Einstellung oder religiöse Ansichten stehen? Lieber nicht, oder?
  • Welche Seiten hast Du geliket? Ist dort vielleicht auch eine Seite dabei, die sich negativ auswirken könnte?
  • Welche Interessen und Hobbys hast Du angegeben? Schlafen oder Feiern solltest Du hier lieber nicht auflisten….
  • Welche Fotos hast Du gepostet? Das ein oder andere Foto vielleicht doch lieber löschen? Achte hierbei auf den ersten Eindruck: Partybilder, Bilder mit Bierflasche in der Hand oder zu viel nackte Haut kommen nicht gut an!
  • Auch die weiteren Interessen wie Bücher, Filme, Fernsehsendungen, Musik oder Orte etc. werden in Augenschein genommen und „analysiert“.
  • Sei aber auch bei Deinen Angaben immer ehrlich: Es ist vielleicht schön, wenn Du angibst Faust von Goethe gelesen zu haben. Aber wenn es nicht stimmt, Du nach dem Inhalt gefragt wirst und keine Antwort weißt, dann kann dies negativ – im Sinne von Unehrlichkeit – ausgelegt werden!

Diese Prüfungen solltest Du natürlich nicht nur bei Deinem Facebook-Profil machen, sondern auch bei all Deinen Social Media Profilen wie z.B. Twitter, About Me, Wer kennt wen, Pinterest, Instagram etc.

Grundsätzlich und das Wichtigste für Deine Zukunft!!

  1. Achte immer darauf, was über Dich im Internet zu finden ist. Auch wenn Du es schnell wieder löschst, kann es noch lange Zeit zu finden sein! Man sagt nicht umsonst: Das Netz vergisst nicht!
  2. Bevor Du etwas online stellst, gilt auch die Regel: Erst nachdenken, dann schreiben, dann lieber noch einmal nachdenken und erst dann veröffentlichen! Im Zweifel, einfach lieber nicht online stellen!
  3. Wenn Du es jetzt Dein Ego-Googeln erledigt hast, wiederhole es in regelmäßigen Abständen und prüfe!
  4. Denk daran: Auch Informationen, die Freunde und Bekannte von Dir online stellen, können Dich in einem völlig falschen Licht erscheinen lassen. Sensibilisiere bitte auch Dein Umfeld und überprüfe, was über Dich geschrieben wird!

Hier auch noch eine Artikel-Empfehlung von mir: „Online-Reputation: Jetzt den Profil-Check für die Bewerbung machen“ bei karrierebibel.de!

PS: Schaue Dir die Website karrierebibel.de mal genauer an: Dort findest Du ganz viele Tipps und Tricks rund um Bewerbung, Vorstellungsgespräch etc.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.