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Soft Skills: Der Brennstoff für deine Karriere!

Bestimmt hast du schon mal davon gehört: Wenn du im Berufsleben heutzutage erfolgreich sein willst, brauchst du unbedingt sogenannte Soft Skills. Falls du dich fragst, was das ist und wie du an sie herankommst, erfährst du jetzt mehr.

Zwei wichtige Punkte vorab: Wie bei vielen Dingen im Leben sind die Soft Skills kein Selbstzweck. Das bedeutet, dass du sie nicht brauchst, weil man sie halt hat – sondern, weil sie Sinn machen! Sie helfen dir an vielen Punkten in deinem beruflichen und privaten Leben. Und zweitens: Soft Skills sind nicht angeboren, sondern erlernt. Falls du Nachholbedarf hast, kannst du mit den richtigen Tipps auch richtig gut darin werden. Und versprochen – es lohnt sich!

 

Soft Skills: Was ist das eigentlich?

Unter Soft Skills versteht man die persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen einer Person. Im Gegensatz zu den sogenannten Hard Skills (siehe unten) sind Soft Skills dabei wesentlich schwieriger zu messen – und deshalb heißen sie auch so. Es sind halt „weiche“ Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Es geht dabei um deine soziale Kompetenz und die Fähigkeit Konflikte und Aufgaben in der Gruppe zu lösen. Dementsprechend ist Teamfähigkeit auch eine Schlüsselkompetenz in der heutigen Arbeitswelt.

 

Warum sind Soft Skills so wichtig?

Eigentlich waren Soft Skills schon immer wichtig, wenn man Erfolg haben wollte. Allerdings waren soziale Systeme wie zum Beispiel der Arbeitsplatz lange Zeit eher autoritär angelegt. Es ging also darum Anweisungen zu befolgen und keinen Widerspruch einzulegen. Heutzutage ist die Arbeitswelt komplizierter und durch mehr Abstimmungen und Kommunikation geprägt. Dementsprechend wichtig ist es, dass der Einzelne intelligent in der Gruppe agiert. Nur so können alle gemeinsam möglichst produktiv und somit erfolgreich sein.

 

Soft Skills vs. Hard Skills: Was ist wichtiger?

Neben den Soft-Skills gibt es auch die Hard Skills. Zu diesen „harten Faktoren“ zählen deine Schulnoten, die Ausbildung oder die absolvierten Fort- und Weiterbildungen. Also alles, was man in harten Zahlen bewerten und erfassen kann. Die Frage, was wichtiger ist, lässt sich demnach nicht so leicht beantworten, denn beide Skills beeinflussen sich gegenseitig: Wenn du ein Stinkstiefel ohne soziale Fähigkeiten bist, nutzen dir auch keine guten Zeugnisse – denn niemand will mit dir arbeiten. Wenn du hingegen richtig nett, teamfähig und geschickt bei sozialen Prozessen bist, dafür aber fachlich eine Null, wirst du es auch schwer haben eine Karriere machen zu können.

 

Welche Soft Skills sind wichtig?

Hier eine Liste, mit der du deine Soft Skills ganz gut abschätzen kannst. Falls du dich hierbei verbessern möchtest, beginnt dein Weg zu mehr Skills mit einer ehrlichen Selbsteinschätzung. Tipp: Notiere dir zu jedem Begriff einen Wert zwischen 1 und 10, der deine Einschätzung deiner Skills auf diesem Gebiet darstellt. Dann frage jemanden, der dich wirklich gut kennt nach ihrer oder seiner Einschätzung. Du wirst sehen, das Ergebnis ist wirklich spannend. Außerdem hast du dann den richtigen Ansatzpunkt für ein Upgrade!

Deine Soft Skills

  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstbewusstsein
  • Kritikfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Emotionale Intelligenz
  • Loyalität
  • Eigeninitiative

 

Wie viele Soft Skills gehören in den Lebenslauf?

Natürlich kannst du als Berufsanfänger nicht schon voll ausgeprägte Soft Skills mitbringen. Schließlich fängt deine Reise ja erst an und die Anzahl sowie Ausprägung der Soft Skills steigt in der Regel mit dem Lebensalter. Dennoch sind Soft Skills gerade im Bewerbungsprozess besonders wichtig. Du solltest sie auf keinen Fall unterschätzen! Umfragen zeigen nämlich, dass für 85 Prozent der Personaler und Führungskräfte Soft Skills das wichtigste Entscheidungskriterium sind. Versuch also, deine Soft Skills in der Bewerbung deutlich hervorzuheben. Zum Beispiel mit der Dokumentation von sportlichen Aktivitäten in Teamsportarten oder deinem sozialen Engagement. Tipps hierzu findest du auf vielen Seiten im Netz. Ganz wichtig: Zu den Soft Skills gehört auch Eigeninitiative. Du solltest dich also nicht darauf verlassen, dass dir alles zufliegt, sondern dich aktiv darum bemühen. Es lohnt sich wirklich!

Hier noch ein interessantes Video, das dieses Thema intensiver beleuchtet.
Es kann dir helfen, den richtigen Weg zu deinem besten Ich zu finden.

https://www.youtube.com/watch?v=QdQ_CnZH9eE

 

Viel Glück und viel Freude auf der Reise!

Euer Daniel

 

Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay
Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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