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SPORT UND AUSBILDUNG: SO WIRST DU FIT FÜR DIE KARRIERE

Okay – die Corona-Krise hat die Voraussetzungen für sportliche Betätigung jetzt sicher nicht gepusht. Aber trotzdem solltest du deine Fitness während der Ausbildung auf keinen Fall vernachlässigen. Es muss ja nicht gleich ein Marathon oder Ironman sein. Auch wenn dein Arbeitstag stressig ist und deine Kumpels oder dein(e) Partner/in danach ihr Recht auf Aufmerksamkeit fordern, ist sportliche Verwahrlosung keine Option! Und nein: E-Sports ist kein würdiger Ersatz. Ehrlich. Jeder Sport, der auf der Couch mit Pizzabegleitung stattfindet, fällt aus. Hier also ein paar Tipps und Anreize, die es dir einfacher machen sollen, den Allerwertesten in Bewegung zu setzen!

 

SPORT MACHT ERFOLGREICH

Mit einem fitten Körper bist du in bester Gesellschaft: Gerade unter Top-Managern und CEOs gehört Sport zum guten Ton. Beispiel: Der Milliardär und Plattenlabel-Chef Richard Branson steht schon um fünf Uhr morgens auf, um sich beim Tennis, Kitesurfen oder Schwimmen den Puls hochzutreiben. Und er ist damit nicht alleine – viele erfolgreiche Unternehmer setzen nicht nur auf geistige Fitness, sondern auch auf körperliche. Das heißt natürlich nicht, dass du nur mit dem richtigen Sportprogramm eine steile Karriere hinlegen kannst. Jeder Mensch hat auf seine individuelle Art spezielle Vorzüge. Aber mit einem sportlichen Körper zeigst du der Welt, dass du dir etwas Wert bist – und das ist nicht das schlechteste Signal.

 

SPORT MACHT KLUG

Schon die alten Römer wussten, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt. Was das heißt: Zumindest nicht, dass in einem ungesunden Körper ein ungesunder Geist wohnt. Aber mit regelmäßigem Sport beeinflusst du die Stoffwechselvorgänge in deinem Körper sehr positiv. Das hat eine groß angelegte Studie der Universität Göteborg mit 1,2 Millionen Männern nachgewiesen, die zwischen 1950 und 1976 ihren Wehrdienst angetreten hatten. Hier schnitten Kandidaten mit guter Herz-Kreislauf-Verfassung nicht nur in den Intelligenztests besser ab. Auch im späteren Leben erreichten die Sportkanonen einen höheren Abschluss und einen besser bezahlten Beruf. Der Grund: Als Sportler lernt man unter anderem Probleme zu lösen und trotz hohem Druck optimale Leistungen zu erbringen. Übrigens: Langfristig beugst du damit in besonders stressigen Zeiten auch einem Burn-out vor. Ist das kein Grund, mit dem Joggen anzufangen?

 

BEWEGUNG GEHT AUCH IM JOB

Klar – es kann sein, dass du in deinem Ausbildungs-Job sehr viel sitzt. Wenn du dann auch noch am Schreibtisch für Klausuren büffeln musst, bleibt nicht mehr viel Zeit für Sport. Du kannst aber während der Zeit am Schreibtisch ein paar Übungen einbauen, die fehlende Bewegung ausgleichen.

Hier ein paar Tipps, um sich während der Bürozeit und dem Lernen am Schreibtisch fit zu halten:

ALLE 45 MINUTEN FÜR 5 MINUTEN STEHEN

Stehe alle 45 Minuten auf und schüttle deine Beine aus, geh ein paar Mal hin und her und strecke alle Gliedmaßen.

DEHNÜBUNGEN FÜR DEN RÜCKEN

Eine einfache und effiziente Übung für den Rücken ist das Schwingen mit den Armen in alle Richtungen. So entspannst du sowohl Schultern, als auch Rückenmuskeln.

NACKEN ENTSPANNEN

Beim Sitzen ist der Nacken permanent angespannt. Um einem steifen Nacken vorzubeugen, solltest du diesen ab und zu entspannen und den Kopf langsam in alle Richtungen rollen.

DU BRAUCHST NOCH MEHR MOTIVATION?

Du kommst geschafft von der Arbeit oder aus der Schule und sollst dann auch noch regelmäßig Sport machen – wie soll das gehen? Wir haben ein paar Motivations-Tipps für dich, wie du dich in der Ausbildung zum Sport motivieren kannst:

SETZ DIR ZIELE!

Nur mit einem Ziel, kannst du langfristig deinen inneren Schweinehund überlisten. Such dir ein starkes Bild, das dich motiviert. Definiere dein Ziel konkret, setze dir eine Deadline und schreibe es auf. Du kannst außerdem deine Erfolge sichtbar machen, indem du von Anfang an Dinge, wie dein Gewicht, Maße, Kg der Gewichte, mit denen du trainierst etc. notierst. Die Fortschritte motivieren dich weiter zu machen.

SUCH DIR EINEN TRAININGSPARTNER!

Gründe für einen Trainingspartner gibt es viele. Wenn du es doch mal nicht schaffen solltest, dich von alleine zu motivieren, wird dein Trainingspartner dir dabei helfen. Es ist deutlich einfacher sich nach einem langen Tag noch zum Training zu überwinden, wenn du jemanden hast, der es dir gleichtut.

MACH DAS TRAINING ZUR GEWOHNHEIT!

Neben einem starken Willen und Disziplin hilft dir eine gewisse Routine. Du kannst dir feste Tage in der Woche einplanen, an denen du zum Beispiel Laufen oder ins Fitnessstudio gehst. Wenn du diese Tage und Zeiten konsequent durchziehst und den Faden nicht abreißen lässt, wird es dir irgendwann viel leichter fallen.

NIMM DEINE SPORTSACHEN DIREKT MIT!

Ein ganz einfacher Trick, der dir sogar Zeit spart. Wenn du dein Sportzeug direkt mit zur Arbeit nimmst, sparst du dir den Umweg nach Hause und läufst nicht Gefahr, doch auf der Couch zu bleiben :-).

In diesem Sinne: Bleibt gesund und macht euch fit!

Euer Daniel

 

 

Photo by Dave Contreras on Unsplash

Daniel Schreiber

Daniel Schreiber

Als waschechter Bergheimer erinnert sich Daniel noch heute an seinen ersten Traumwagen: Einen´77er Opel KADETT City in Himmelblau, der auch noch fuhr, als er schon längst nicht mehr fahren sollte. Das Schönste daran: Ein beherzter Schlag auf den Vergaser löste damals noch die Probleme, statt das Bauteil für immer zu zerstören. Heute beschäftigt sich Daniel eher mit Blogs sowie Texten und schraubt höchstens an seiner E-Gitarre herum. Die Ergebnisse beim Schreiben und Musikmachen sind dabei auch deutlich brauchbarer als seine Schrauberfähigkeiten, die über den Einsatz eines Hammers nie hinauskamen. Dafür ist sein aktuelles Auto immer sauber und top gesaugt – und das ist ja auch viel wert.

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