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Umlackieren, Beschriften, Pflegen und Auffrischen!

Chemie und Mathe sind Dein Ding? Du hast technisch was drauf? Dann interessiert Dich vielleicht der Beruf des Fahrzeuglackierers!

Wenn der Lack ab ist, eine Schramme den Kotflügel verunstaltet oder das Auto als Werbeträger eingesetzt werden soll – dann sind Fahrzeuglackierer gefragt. Du kannst die dreijährige Ausbildung in Kfz-Betrieben, Fachwerkstätten, bei Automobilherstellern und Importeuren absolvieren.

Was erwartet mich?

Im Lackierbetrieb machst Du alles selbst, vom Dellen ausbeulen über Entrosten und Grundieren bis hin zum Lackieren und Nachpolieren. Du wirst mit vielen Geräten wie Spritzpistole, Pinsel und Rolle, mit Schablonen und Folien arbeiten. Du versiegelst Hohlräume, konservierst Oberflächen, montierst und demontierst Bauteile.

Du misst und prüfst die Funktionen von elektrischen, elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Teilen. Das Auftragen von Werbemotiven, Schriftdesign oder individueller Bildgestaltung kann ebenfalls zu den Aufgaben eines/einer Fahrzeuglackierers/in gehören. Und natürlich gehören auch Kundenberatung und Kommunikation zu Deiner Arbeit.

Ausbildung zum Fahrzeuglackierer
Was muss ich können?

Egal ob Haupt-, Realschulabschluss oder Abitur – hier bist Du genau richtig! Ausserdem solltest Du fit in Chemie und Mathematik sein. Beim Entrosten, Schleifen und Entfetten von Untergründen sowie beim Abdecken und Abkleben von nicht zu lackierender Fläche ist Sorgfalt gefragt.

Um die Gesundheit von Kollegen z.B. beim Arbeiten mit Spritzlackier­ und Sprühgeräten in Lackierkabinen nicht zu gefährden, ist Umsicht sehr wichtig.
Handwerkliches Geschick ist unter anderem beim Demontieren und Montieren von Fahrzeugbauteilen unverzichtbar. Kenntnisse und Fertigkeiten in Werken und Technik sind daher von Vorteil.


Was lerne ich?

• Be- und Verarbeiten von Beschichtungsstoffen
• Prüfen und Bewerten sowie Vorbereiten von Untergründen
• Herstellen, Bearbeiten und Behandeln von Oberflächen
• Lackieren
• Spachteln
• Sandstrahlen
• Unfallinstandsetzung
• verschiedene Autoteile verschiedenster Hersteller ab- und anmontieren.
• mit bloßem Auge abschätzen, zu wie viel Anteilen eine Mischfarbe aus anderen Farben besteht.

 

Der Beruf des FahrzeuglackierersWeiterbildungsmöglichkeiten:

Um Dich für höhere Aufgaben in der mittleren Führungsebene zu empfehlen, bietet sich eine Weiterbildung an, um den Titel des Technikers aus der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik zu erwerben. Eine Alternative wäre der Betriebswirt Farbtechnik. Weiterbildungen wie diese lehren dir das nötige Fachwissen, um im Betrieb mehr Aufgaben zu übernehmen, die zuvor von deinen Vorgesetzten ausgeführt wurden.


Meister


Mit ausreichender Berufserfahrung kannst du eines Tages deine Meisterprüfung ablegen und schaffst somit den Aufstieg zum Maler- und Lackierermeister.  Nun darfst du selbst Lehrlinge ausbilden und auch ohne Abitur ein fachbezogenes Studium beginnen.


Mehr Infos findest Du hier:

Und wenn Du noch mehr Videoclips zu den Autoberufen sehen möchtest, klick Dich mal in unseren Youtube – Channel:

https://www.youtube.com/user/AutoBerufe/videos

4 Comments

  1. Bert sagt:

    Wer mit so einer Ausbildung anfängt und etwas kreativität und das nötige künstlerische Können hat, der kann dann mit der Airbrush Technik sicherlich sehr gutes Geld verdienen. Eine entsprechende Weiterbildung auf dem Bereich wäre sicherlich auch eine Weiterbildungsalternative!

  2. Paul sagt:

    Vielen Dank für diese interessanten Einblick in den Beruf des Fahrzeuglackierers. Ein toller, vielseitiger Beruf der viele Chancen bietet, wenn man künstlerisch etwas drauf hat.

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