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Wir helfen Dir für einen guten Start ins Azubi-Leben!

Die Ausbildung beginnt! Ein wichtiger Schritt ins eigene Leben!

Nur noch ein paar Tage und dann geht’s los! Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Ernst des Lebens, würde Oma jetzt sagen. Und mit diesem neuen Lebensabschnitt treten auch viele neue Situationen auf. Auf einmal muss man sich um Dinge kümmern wie Krankenversicherung, Bankkonto, Lohnsteuerkarte usw. Alles Dinge, die vorher meist die Eltern geregelt haben. Zudem tauchen Fragen auf wie: Was erwartet mich? Wie verhalte ich mich gerade am Anfang richtig, um mich gut im Betrieb / in der Berufsschule einzuleben? Gerade in den ersten Tagen überrollt Dich eine wahre Informationsflut, Du lernst viele neue Kollegen kennen sowie Deinen Arbeitsplatz für die nächsten Jahre. Um hier einen kühlen Kopf zu bewahren, haben wir nachfolgend einige Infos für Dich zusammengestellt, die Dir helfen sollen, diesen spannenden Weg anzutreten.

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Welche Unterlagen brauche ich?

Das allerwichtigste Dokument für Deine Ausbildung ist der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Ausbildungsvertrag. Der muss gut bei Dir abgeheftet und damit aufgehoben werden. Der Betrieb und dort die Personalabteilung brauchen folgende Unterlagen von Dir:

• Lohnsteuerkarte
• Sozialversicherungsausweis
• Krankenkasse und Versicherungsnummer
• Bankverbindung

Falls Du noch keine 18 Jahre alt bist, benötigst du außerdem eine ärztliche Bescheinigung (genannt: ärztliche Erstuntersuchung).

Was hat es mit der Probezeit auf sich?

Die Probezeit dient dem gegenseitigen Kennenlernen und dauert meist zwischen vier Wochen bis maximal vier Monate. Hier kannst Du schauen, ob der Beruf etwas für Dich ist, und der Arbeitgeber kann sehen, ob Du in den Betrieb passt und engagiert dabei bist. In dieser Probezeit kann sowohl Dein Arbeitgeber, als aber auch Du das Beschäftigungsverhältnis von heute auf morgen ohne Angabe von Gründen schriftlich kündigen. Aber keine Sorge: Das passiert so schnell nicht, es soll lediglich eine Sicherheit für beide Seiten darstellen.

Wie kann ich mich auf den 1. Ausbildungstag vorbereiten?

Damit Du an Deinem 1. Tag pünktlich im Betrieb erscheinst, solltest Du Dich früh genug auf den Weg machen und Unvorhergesehenes einplanen. Wenn Du nicht mehr genau weißt, wie Du zum Betrieb kommst, fahr doch den Weg vorher noch einmal ab. Wenn Du nicht genau weißt, wie die Kleiderordnung für Dich ist, dann frag Deinen Ausbilder vorher lieber noch einmal. Vielleicht erhältst Du in Deinem Beruf ja auch Arbeitskleidung und –schuhe. Du solltest auch die Namen Deines Ausbilders und der Kollegen, die beim Bewerbungsgespräch dabei waren, wissen. Viele Firmen stellen ihr Team auch auf ihren Internetseiten vor. Hier kannst Du Dich vorab schon ein bisschen mit den Kollegen vertraut machen, die Du am 1. Tag kennen lernen wirst.

Wie verhalte ich mich an meinem ersten Tag?

An Deinem ersten Tag wirst Du wahrscheinlich noch nicht richtig arbeiten, sondern Dir wird erst einmal alles erklärt, und Du lernst Deine Kollegen kennen. Sei einfach Du selbst und darüber hinaus freundlich, aufmerksam und höflich. Du kannst auch ruhig Fragen stellen, damit zeigst Du Interesse an Deinem Betrieb und Deiner Ausbildung. Zeig ruhig vom ersten Tag an Eigeninitiative. Frag, was es zu tun gibt und ob Du helfen kannst, das macht einen guten ersten Eindruck!

Etwas „Smalltalk“ mit den Kollegen oder den anderen Azubis bricht immer das Eis. Beliebte Themen sind zum Beispiel das Wetter, Hobbys, Sport oder auch Haustiere.

Tabuthemen gerade am Anfang sind Urlaubsregelung oder Überstundenvergütung. Das solltest Du nicht direkt zu Beginn thematisieren. Und solltest Du etwas nervös sein: Ein ehrliches „Und ich bin ziemlich aufgeregt“ wirkt authentisch und sympathisch. Denn jeder von uns hatte mal seinen ersten Tag!

Fahrzeugslackierer

Muss ich alle Aufgaben erledigen, die mir aufgetragen werden?

Du musst täglich Kaffee kochen, schwere Sachen schleppen, die Werkstatt fegen oder Du stehst nur am Kopierer?

Wenn Du das Gefühl hast, vorrangig Aufgaben „aufgebrummt“ zu bekommen, die nichts mit Deiner Ausbildung zu tun haben, informiere Dich, z.B. über einen Ausbildungsplan, der alle Infos enthält, was Du in jedem Ausbildungsjahr lernen solltest.

Dann kannst Du hierüber offen und sachlich mit Deinem Betrieb sprechen. Aber bedenke bitte, dass es durchaus üblich ist, hin und wieder ausbildungsfremde Aufgaben zu erledigen. Das geht den anderen Mitarbeitern ähnlich. Es sollte nur nicht Überhand nehmen. Siehe hierzu auch „Rechte und Pflichten“ in unserer Linksammlung am Ende dieses Beitrages.

Was mache ich, wenn es Probleme gibt?

Wenn Du ein Problem im Betrieb oder mit Kollegen haben solltest, dann sprich dies offen an. Es kommt schon einmal vor, dass man sich nicht mit jedem versteht oder dass es zu Missverständnissen kommt. Du kannst Dir dabei auch Hilfe suchen, z.B. beim Ausbilder, Berufsschullehrer, bei der Innung oder der Handwerkskammer. Auch Deine Eltern haben ein offenes Ohr, wenn Du mal nicht weiter weißt. Kann ich meine Ausbildung verkürzen? Kurze Antwort: Bei guter Leistung: Ja! Dies musst Du aber frühzeitig mit Deinem Betrieb besprechen. Mehr dazu findest Du weiter unten in der Linksammlung.

Wir wünschen Dir ganz viel Erfolg und Freude in Deiner Ausbildung!

Autoberufe Collage

 

Linksammlung

Hier findest Du eine Checkliste, an was Du alles denken musst:
http://www.planet-beruf.de/Schritte-vor-dem-ers.2013.0.html?&type=20

Auf unserer Homepage findest Du alles zu Rechte & Pflichten in der Ausbildung, sowie noch vieles andere rund um das Thema Ausbildung:
http://www.autoberufe.de/azubis/die-ausbildung.html

Und speziell zur Ausbildungsverkürzung:
http://www.autoberufe.de/azubis/die-ausbildung/ausbildungsverkuerzung.html

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