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Zackig an die Bewerbung für 2014

Jetzt aber zackig mit der Bewerbung – Ausbildungsplätze für das Ausbildungsjahr 2014 sind jetzt noch frei!

Bewerbungsentscheidung AutoBerufeErst einmal: herzlichen Glückwunsch zu Deiner Zukunftsentscheidung, eine Ausbildung im Bereich AutoBerufe machen zu wollen! Deine Wahl ist sehr gut und bietet Dir viele Möglichkeiten und Karrierechancen! Wenn Du im August oder September 2014 Deine Ausbildung noch beginnen willst, dann musst Du jetzt zackig sein und Dich bewerben. Aber auch wenn es erst in 2015 losgehen soll, dann solltest Du Dich auch schon ranhalten! 1 ½ Jahre Vorlauf bei den Betrieben für die Ausbildung ist nicht unüblich!

Als erstes heißt es jetzt für Dich: Den für Dich passenden Ausbildungsbetrieb zu finden und eine Bewerbung zu schreiben. In unserer Azubi-Börse findest Du Ausbildungsstätten und kannst Dir diese je nach Auswahl – beispielsweise nach der PLZ und dem Ort Deiner Wahl oder auch nach Datum und Ausbildungsberuf suchen – anzeigen lassen: Hier geht es zu unserer Azubi-Börse. Schaut auch bei der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit vorbei, die branchenübergreifend und deutschlandweit alle offene Ausbildungsstellen für Dich abbildet. Natürlich kannst Du auch persönlich bei der Agentur für Arbeit vorbei gehen und dort noch wichtige Fragen für Dich klären. Auch die Kfz-Innung kann Dir sagen, welche Autohäuser und Werkstätten ausbilden. Oder Du gehst einfach mal bei einem Kfz-Betrieb in Deinem Ort vorbei.

Grundsätzliches und Tipps für Eure Bewerbungsmappe

Bewerbung AutoBerufeFür eine Bewerbung benötigst Du grundsätzlich immer ein Lichtbild von Dir, ein Bewerbungsanschreiben, einen Lebenslauf, Zeugnisse und Nachweise zu relevanten Weiterbildungen oder zu erlangten Zusatzqualifikationen (wie etwa ein Englischkurs an der Volkshochschule). Idealerweise ergänzt Du Deine Bewerbung mit dem Praktikumszeugnis – wir hoffen doch, dass Du schon ein Praktikum in dem erwählten Beruf absolviert hast (wenn noch nicht, dann lese bitte hier in unserem Blogpost, warum ein Praktikum so wichtig ist!).

Es gibt viele Mustervorlagen für ein Bewerbungsanschreiben (siehe auch hier und hier) und auch für den Lebenslauf. Aber bitte verwende diese nicht als Lückentext, sondern nimm sie als Beispiel für Gliederung und den inhaltlichen Aufbau!!

Tipps für das Bewerbungsanschreiben

Hier heißt es ganz besonders: Du musst den Ausbildungsbetrieb mit Deinem Text – inhaltlich und auch sprachlich – überzeugen, dass DU die richtige Wahl bist!

  • Den Aufbau kannst Du Dir beispielsweise hier und hier anschauen.
  • Hierbei überzeugt nicht die Länge, sondern der Inhalt – daher versuche Dich wirklich kurz und prägnant zu halten. Behalte dabei immer im Hinterkopf, das die Entscheider zumeist wenig Zeit haben und dass er einige Bewerbungen auf dem Tisch liegen hat.
  • In diesem Anschreiben musst Du kurz und präzise den Ausbilder davon überzeugen, was Du kannst und warum Du der ideale Kandidat bist!
  • Schreibe hier auch ganz genau, was Du an dem Ausbildungsberuf magst und warum die Wahl hierauf gefallen ist. Zum Beispiel für die Ausbildung als Kfz-Mechatroniker: „Ich schraube schon seit Jahren mit meinem Vater an seinem Auto herum und dies finde ich interessant und spannend…“
  • Lass Deine Bewerbung von mindestens einer Person (besser natürlich von mehreren) gegenlesen! Einerseits wegen Tipp- und Rechtschreibfehler. Und andererseits: Du bekommst auch ein Feedback, ob das Anschreiben denjenigen überzeugen würde, Dich zu einem Bewerbungsgespräch einzuladen!
  • Vermeide in der Bewerbung die Verwendung des Konjunktivs – also „würde“ sollte eigentlich nie im Text auftauchen.
  • Weitere Tipps auch zum wichtigen Einleitungs- und Abschlusssatz findest Du unter karrierebibel.de: http://karrierebibel.de/schlusssatz-der-bewerbung-tipps-beispiele-fur-das-anschreiben/

Tipps für den Lebenslauf

Zumeist ist der Lebenslauf tabellarisch gewünscht, aber schaue hierbei auf jeden Fall in die jeweilige Ausbildungsstellenbeschreibung rein (dort siehst Du, welche Unterlagen und in welcher Form der Betrieb Deine Bewerbung wünscht). Hier findest Du auch ein Muster für den Aufbau und den Inhalt für einen tabellarischen Lebenslauf.

  • Hier gehört nicht nur der schulische Werdegang rein, sondern auch Interessen, weitere schulische Aktivitäten und besondere Kenntnisse solltest Du erwähnen. Toll wäre es, wenn diese auch zu Deinem gewünschten Beruf passen (ein Englischkurs oder Computerkurs an der Volkshochschule mit Nachweis o. ä.). Aber auch wenn Du keinen Kurs direkt gemacht hast, schreibe Deine Fähigkeiten auf (Umgang mit dem Computer und Programmen wie Word oder Excel sind immer wichtig).
  • Auch das Praktikum oder auch Ferienjobs – idealerweise natürlich passend zu Deiner Berufswahl – müssen rein. Wenn diese nicht zu Deinem Ausbildungsberuf passen sollten, sollten diese trotzdem rein – Du kannst Dich darauf einstellen, dass Du beim Bewerbungsgespräch hierzu angesprochen wirst (behalte dies im Hinterkopf)!

Tipps für das Bewerbungsfoto

Der erste Eindruck zählt und dies gilt erst recht bei dem Bewerbungsfoto. Investiere bitte lieber das Geld für einen Fotografen, der ein schönes Bild macht – Fotos aus Automaten sind tabu!

  • Das Foto sollte zu Deinem Ausbildungsberuf passen. Damit meinen wir z. Bsp. dass Du freundlich mit einem Lächeln fotografiert werden solltest. So wirkst Du offen, nett und freundliche – auch wenn Du einen Beruf ohne direkten Kundenkontakt gewählt hast. Du hast Kollegen und Vorgesetzte, die auch mit freundlichen und netten Personen zusammenarbeiten wollen.
  • Verkleide Dich nicht, aber achte auch darauf, dass Dein Erscheinungsbild auf dem Foto zu Deinem Beruf passen sollte!
  • Der Fotograf sollte Dich fragen, wofür das Foto ist und auch für welche Ausbildung Du Dich bewirbst. So kann er Dich ins rechte Licht rücken!
  • Deine Frisur sieht akkurat aus und Deine Kleidung sollte natürlich fleckenfrei, fusselfrei und keine unschönen Falten werfen. Vielleicht nimmst Du sogar mehr als ein Outfit mit, damit Du hinterher eine größere Auswahl an Fotos hast!
  • Die Faustregel sagt: Kleide Dich lieber eleganter als legerer.
  • Es sollte aktuell sein, denn ansonsten ist spätestens beim Vorstellungsgespräch eine Irritation bei Deinem Gegenüber vorhanden und eventuell hat es schlimmstenfalls sogar negative Auswirkungen auf Deine Glaubwürdigkeit!

Weitere Informationen zu Bewerbung und Anschreiben:

Dann also ran an die Bewerbung. Schiebe es nicht auf die lange Bank, damit Du schnell auch in den Genuss der Unabhängigkeit als Auszubildender kommst.

Wenn Du noch Fragen hast, kommentiere hier und wir beantworten Deine Fragen ganz schnell!

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