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Zeit nach der Schule überbrücken

Die Schulzeit und den Prüfungsstress hast du hinter dir? Vor dir liegt die Zeit bis zum Beginn deiner Ausbildung? Hast du schon einen passenden Ausbildungsplatz in Aussicht? Wir stellen dir einige Möglichkeiten vor, die du in der Zeit bis zur Ausbildung oder Studium machen kannst. Wenn du noch auf der Suche nach einer passenden Ausbildungsstelle bist, dann können dich unsere Tipps in die richtige Richtung bringen.

 

Freie Zeit nutzen

In der Regel starten die Ausbildungen im August oder September. So hast du noch ein bisschen Zeit für dich. Manchmal muss oder will man sogar ein ganzes Jahr überbrücken. Du hast also mehr oder weniger Zeit, in der du etwas unternehmen kannst, was deiner Aus- und Weiterbildung nutzen kann. Gleichzeitig kannst du auch dich selbst bzw. deine Persönlichkeit durch wertvolle und spannende Erfahrungen bereichern.

Mach dir nicht zu viel Stress! Mach was, das nicht direkt und gezielt mit Karriere-Entwicklung oder Weiterbildung zu tun hat. Genieß die freie Zeit! Nach der Schule hast du es verdient, eine bestimmte „Freizeit“ auch zu genießen. Fitnesstraining, Freunde und Dates treffen, Reisen und Rausgehen, auf der Couch abhängen, lecker Essen, Zocken, Schrauben! Das schafft Kraft und gute Laune: die kannst du für die zukünftigen Aufgaben oder auch ungewohnten, teils sogar am Anfang stressigen Situationen, die mit einem Studium oder Ausbildung verbunden sind, gut gebrauchen.

Besonders dann, wenn du deinen Weg vielleicht noch nicht gefunden hast, kann es einfach sinnvoll sein, mit etwas mehr Ruhe und Abstand bestimmte Entscheidungen oder Wünsche aus einem etwas entspannteren Blickwinkel zu betrachten. Einen Überblick zu bekommen: was möchtest du? Was möchtest du „gern werden“? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich bzw. welche konkreten Angebote stehen zur Verfügung, deinen Weg (in die AutoBerufe) zu machen? Wichtig ist immer, dass du dranbleibst. Denk an folgendes Sprichwort: „Wer fragt, der führt“. Hole dir viele verschiedene Informationen, Meinungen und Antworten bei den zahlreichen Beratungsstellen und Informationsquellen, die es mittlerweile für Schüler, Azubis und Studenten gibt. Auslandsreisen, Sprachkenntnisse auffrischen, Jobben, Freiwilligendienste: es gibt viele Möglichkeiten, um die Zeit bis zur Ausbildung sinnvoll zu überbrücken:

 

Das Praktikum & Ferienjobs

Praktika sind ein interessanter Weg, um schon mal ein bisschen Praxiserfahrung zu sammeln. Optimal ist, wenn das Praktikum zu deiner Ausbildung passt. Nicht nur, dass du bei deinem zukünftigen Ausbildungsplatz und potentiellen Arbeitgeber zeigen kannst, dass du wirklich motiviert bist und was alles in dir steckt, du kannst auch wertvolle Erfahrungen und berufliche Fähigkeiten sammeln. Nach dem Ende deines Praktikums, bitte darum, dass man dir ein Zeugnis für das absolvierte Praktikum ausstellt. In dem drin steht, welche Bereiche du gesehen hast. Wo und wie du welche Aufgaben übernommen hast. Dieses Zeugnis kannst du in deinem weiteren Werdegang und bei zukünftigen Bewerbungen gut gebrauchen.


Wie wäre es mit einem Ferienjob?
 Super wäre es, wenn du einen Ferienjob machen kannst, der etwas mit deiner zukünftigen Ausbildung zu tun hat. Und etwas Geld verdienen, kann eigentlich nie verkehrt sein. Darüber hinaus etwas „berufliche Luft schnuppern“ kann nicht nur Spaß machen, sondern auch für deine zukünftige Laufbahn entscheidend sein. Weil du mit kleinen Jobs oder Praktika ausprobieren kannst, welche Berufe langfristig für dich passen könnten.

Jobs gibt´s überall im Netz zu finden: http://jobs.meinestadt.de/

 

 

Abschluss nachholen!

Du kannst die Zeit auch dazu nutzen, bestimmte Schulabschlüsse nachzuholen. Informiere dich dazu hier:

 

Freiwilliges Engagement

Hast du schon mal etwas vom sogenannten Bundesfreiwilligendienst gehört? Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist weitere interessante Möglichkeit, deine Arbeitserfahrungen auszubauen und etwas über Menschen zu lernen. Bekannt ist der sogenannte Bundesfreiwilligendienst auch als FSJ, als freiwilliges soziales Jahr oder auch das FÖJ, das freiwillige ökologische Jahr. Daneben gibt es noch zahlreiche ähnliche Angebote. Es gibt nicht nur Stellenangebote in Deutschland. Im Ausland kannst du etwas über andere Kulturen und Länder zu erfahren. So kannst du deinen Horizont erweitern, Menschen helfen und bist ein wertvoller Support für zahlreiche Initiativen, Vereine und Projekte! Wieviel sogenanntes monatliches Taschengeld man im Bundesfreiwilligendienst bekommt, wo man die freien Stellen findet und alle weiteren häufig gesuchten Antworten findet ihr auf: https://www.bundesfreiwilligendienst.de/der-bundesfreiwilligendienst/oft-gestellte-fragen.html

 

Noch keinen Ausbildungsplatz?

Wenn du noch keinen Ausbildungsplatz hast: keine Panik! In vielen Bereichen, gerade auch im Handwerk und in der Kfz-Branche werden Azubis dringend gesucht. Aber: jetzt ist es wichtig, aktiv zu werden. Entwickle deine beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen. Neben den oben genannten Möglichkeiten wie Praktika, Auslandsaufenthalte und Jobben, kannst du dich stets bei der Agentur für Arbeit ,auf den Internetseiten der Kfz-Betriebe, auf den Webseiten der Handwerkskammern oder auf www.wasmitautos.com informieren.

Diese Informationsangebote können dir den Einstieg ins Arbeitsleben erleichtern und berufsfördernde Angebote bieten. Zum Beispiel erfährst du hier in zahlreichen Informationsquellen, wie und wo du dich am besten bewirbst und dich in Vorstellungsgesprächen gut und erfolgreich präsentierst.

Unser Tipp: Werde selbst aktiv! Selbst wenn ein Job nicht inseriert und ausgeschrieben ist: melde dich bei der Stelle oder Firma, die für dich passen könnte und frage nach, ob dort eine Möglichkeit zum Jobben besteht. Das kommt in der Regel sehr gut an. Chefs und Entscheider schätzen ehrliche und motivierte Eigeninitiative sehr! Schreib eine E-Mail, ruf an oder geh einfach mal vorbei!

 

Viel Erfolg  – genießt die Zeit und bleibt gesund,

Euer Steve

 

Bildquelle: Photo by Simon Maage on Unsplash
SteveSchaefer

SteveSchaefer

Schon seit früher Jugend stellt Steve Informationen, Statements und Meinungen in Schrift und Bild zusammen. Geboren 1974 an der ostfriesischen Küste liebt er den Weitblick über den üblichen Horizont hinaus und freut sich, wenn seine Publikationen informieren, inspirieren, gern auch zum Schmunzeln bringen. Steve ist happy, wenn Inhalte wirklich bewegen oder die Mitwirkenden der Story ins passende Spotlight gesetzt werden. Ganz besonders liegt ihm daran, junge oder junggebliebene Leute mit "nachwachsenden Infos" zu unterhalten und für die Zukunft zu motivieren!

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